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Universität, Fachhochschule, Schule

eröffnet von Stebbard am 09.09.2010 23:07 Uhr - letzter Kommentar von Stebbard



  • Stebbard Stebbard 09.09.2010 23:07 Uhr

    Was mir bisher noch fehlt, neben den ganzen Threads für Sport, Ölkatastrophen oder generell News ist ein Thread für allgemeine Sachen wie z.B. Schule, Studium etc.
    Gibt hier doch sicherlich genügend Studenten und aktuell gibt es kaum eine Front, die sooo vernachlässigt wird wie das deutsche universitäre Leben. Dies zeigen z.B. fehlgeplante Studienpläne, Diskussionen im Bologna-Prozess, fehlende Mittel an Universitäten oder auch ständige Proteste von Studenten.

    Aber hier soll ggf. auch ein Platz sein für Fragen, Erfolgsmeldungen aus dem studentischen Alltag etc.

    Aus aktuellem Anlass:
    Dass das hier völlig vorbeigegangen ist:

    Das BMF hat nun das Deutschlandstipendium auf den Weg gebracht. 10.000 Studenten sollen eine monatliche Förderung erhalten, bis zu 300 Euro im Monat. In 8 bis 10 Jahren soll diese Zahl auf 160.000 Studenten erhöht werdne. Finanziert werden soll dies zum Teil durch den Bund, durch die Länder und private Mäzene.

    Was der Haken bei der Sache ist: Die Stipendiate werden nach Leistungskriterien erteilt. Die Personen, die vermutlich am ehesten davon profitieren würden, werden daher vermutlich nicht in das Programm kommen, da sie neben dem Studium jobben müssen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich dies zwangsläufig, gerade im BA, auf die Noten auswirkt, da einfach die Zeit für Arbeit und Ruhe vollkommen fehlt.
    Daher werden im Endeffekt wieder die Leute unterstützt, welche von Haus aus finanziert werden und somit die Zeit für ein ernsthaftes Studium besitzen.

    Immerhin soll das Bafög erneut erhöht werden. Was dann wiederum nur denen hilft, die eh schon Bafög bekommen. Personen an der Grenze werden dadurch mal wieder nicht profitieren. Wird Zeit, dass das System mal grundsätzlich reformiert wird... Das aktuelle System kann man kaum als Förderung bezeichnen.


    Ein wenig Off-Topic:
    Vorgestern erst wieder zu hören bekommen, dass wir philosophen und Geisteswissenschaftler an einer Landesuniversität doch nichts zu suchen haben, da wir doch keinen ökonomischen Nutzen haben...

1.339 Kommentare


  • KLL KLL 09.09.2010 23:14 Uhr
    Das mit den Stipendien finde ich jetzt erstmal gar nicht so schlimm, auch wenn es damals unglücklich war dies durchzuwinken und gleichzeitig die Bafög-Erhöhung abzulehnen.
    Den Gedanken dass "sich Leistung lohnen muss" finde ich jetzt nicht so absurd, dass man das von vornherein ablehnen sollte. Wirkt halt nur doof wenn soviele aufgrund dieser teilweise ungerechten Bafög-Behandlung keines bekommen, obwohl sie es nötig hätten, im Gegenzug aber finanziell gut gestellte Studenten nochmal zusätzliche Kohle erhalten. Ob das aber letztlich wirklich so ist, dass die "Papa zahlt alles"-Studenten davon profitieren bleibt abzuwarten.
    Der Vater eines Freundes von mir weigert sich ihm Unterhalt zu zahlen, bekommt aber aufgrund des starken Einkommens seines Vaters eben kein Bafög. Damit er überhaupt studieren kann, hat er 2 Jobs. Und dass man so nicht vernünftig studieren kann, sollte jedem klar sein.
    Edit2: Und irgendwo hatten wir dieses Thema aber schon mal, ist bestimmt ein paar Monate her als es noch in der Planung war.

    Ja, und Erfolgsmeldungen hab ich auch: Sozialwissenschaftliche Grundlagen des Sports: 14 Punkte, bäm!
    Sportpsycho sind zwar nur 7, aber damit kann ich leben

    Nachricht geändert von KLL am 09.09.2010 23:21 Uhr

  • Stebbard Stebbard 09.09.2010 23:19 Uhr
    Natürlich sollte sich Leistung auch wiederspiegeln. Es bringt kaum einem was, wenn faule Studenten auch noch gefördert werden. Daher sollte man das aber nicht an einem Kriterium wie Noten festmachen, viel mehr ggf. auf ein Vorschlag eines Professors, welcher vll. das Talent von Studenten erkennen kann.
    So ähnlich verfährt, bzw. plant es, meine Universität in ihrer Exzellenzinitiative, was ich grundsätzlich ganz in Ordnung finde. Dem setzt sich natürlich ein enger Umgang zwischen Professoren und Studenten vorraus, was mitlerweile nicht immer gegeben ist, auch weil vielen Studenten die Zeit zu einem Diskurs mit dem Professor fehlt... Wo wir wieder beim Problem wären

  • 09.09.2010 23:25 Uhr

    KLL schrieb:
    Der Vater eines Freundes von mir weigert sich ihm Unterhalt zu zahlen, bekommt aber aufgrund des starken Einkommens seines Vaters eben kein Bafög. Damit er überhaupt studieren kann, hat er 2 Jobs. Und dass man so nicht vernünftig studieren kann, sollte jedem klar sein.


    In diesem Fall hilft das Bafög Amt. Verweigert das Vater den Unterhalt hat er dennoch gute Chancen sein Geld zu bekommen indem das Bafögamt sich dazwischenschaltet und den Unterhalt vom Vater einfordert. Kenne ein paar bei denen es so läuft.

    Ansonsten - von dem neuen Stipendienmodell bin ich auch wenig überzeugt.

    Und wenn ich nun hier meine Geschichte darlege was meine Studienfinanzierung betrifft erklärt ihr mich eh für bekloppt...

  • Stebbard Stebbard 09.09.2010 23:29 Uhr
    Keine Angst, mich halten auch viele für bekloppt, gerade weil ich später in der Geschichtswissenschaft hängen bleiben will, was nicht gerade finanzielle lukrativ ist, nichtmals in Folge einer Promotion...

  • Steifi Steifi 09.09.2010 23:35 Uhr
    na dann schieß mal los friese


  • matjesfilet matjesfilet 09.09.2010 23:38 Uhr
    Hui ein neuer Thread

    Leistungsbezogene Stipendien...ich falle erstmal grundsätzlich aus diesem Raster, bin eher der Typ von Student, der sich trotz harten Studium (Ingenieurwissenschaften) lieber öfters ein soziales Leben unter Freunden bei nem Bierchen gönnt als besessen vorm Schreibtisch zu sitzen...aber ich finde es sollten auch die Studenten "belohnt" werden, welche sich voll und ganz hinter eine Sache setzen. Dies heisst nicht, das es unbedingt leistungsbezogen sein muss ( Ich schaue da auf die Hochschulpolitik bzw weiteres ehrenamtiliches Engagement.

    Mein Dorn im Auge sind die Studiengebühren. Meine Eltern zahlen mir zwar diese und meinen Unterhalt (bin so ein Bafög-Grenzgänger wie weiter oben schon mal erwähnt) - muss aber trotzdem arbeiten gehen um halbwegs "normal" leben zu können, um meinen Eltern nicht noch mehr auf der Tasche zu liegen.
    500€ zusätzlich pro Halbjahr...was bekomme ich dafür? Hier und da ein Tutorium oder weitere Kleingruppenübungen und Sprechstunden, welche von anderen HiWis (Studenten) gehalten werden, die damit ebenfalls ihr Geld verdienen (sich aber im Fach auskennen...sollten) ... aber sonst? Und dieses Zusatzangebot kann man kaum wahrnehmen, da der Bachelor so stramm ist, das man kaum zusätzliche Zeit wenn man nicht nebenher seine Seele verkauft.
    Oh hier und da eine Veranstaltung die mehr als unsinnig ist und überflüssig...aber wir erhalten danach ein Schreiben mit "Wussten sie, dass diese Veranstaltung aus den Studiengeb. finanziert wurde?"

    Diese Gelder dürfen/sollten nur in die Lehre fließen, dafür haben wir ein Audimax mit immer öfter streikenden Tonsystem, Skripte und Übung-Umdrucke die wir uns selbst kaufen müssen, damit wir überhaupt Zugang zum Stoff haben ( pro Semester ~ weitere 50-60 € ) Überfüllte Vorlesungen, etc
    ________

    Nichtsdestotrotz, ich bin froh über diesen Lebensabschnitt, man gewöhnt sich fix dran und wenn man ein paar Augen zukneift, tut es gar nicht so weh.

  • Stebbard Stebbard 09.09.2010 23:46 Uhr
    50% der Veranstaltungen im Bachelor sind doch unsinnig

    Ich hab zum Glück ein Institut, welches das System großartig umgesetzt hat (für meinen Geschmack). Jedes Semester ca. 15 verschiedene (!) Seminare zur Auswahl, dazu 8 verschiedene Vorlesungen, also ein vielfältiges Angebot. Man bekommt keinen Lehrplan, welcher einem vorschreibt in welchem Semester was zu belegen ist. Lediglich einen groben Rahmen, bis zu welchem Semester welche Leistung erbracht worden sein muss (Inkl. Sprachnachweise). Dazu wird im späteren Studienverlauf auf Klausuren verzichtet und es existiert eine umfassende Einführung in die Propädeutik! Die haben das BA-System verstanden

    Das macht das alles schon sehr flexibel. Dazu bin ich an einer Uni, welche finanziell doch gut ausgestattet ist, keine Studiengebühren hat und an einem Lehrstuhl, welcher finanziell zugeschissen wird (Landesgeschichte an einem Landesinstitut :razz. Kann mich von dieser Seite auch alles andere als beschweren.

    Mein anderes Institut ... Naja, verlier ich mal kein Wort drüber. Professoren ohne Kontakt zur Studentenschaft, Professoren welche die Vorlesungen als notwendiges Übel sehen, Dozenten welche 5x das exakt gleiche SEminar anbieten (und damit auch total überfordert sind), Streitereien die dazu führen, dass ein elementarer Lehrstuhl nicht besetzt und sogar gestrichen werden soll...

  • alex-der-grosse alex-der-grosse 10.09.2010 09:59 Uhr
    Moin Stebbard, auf welcher Uni bist du denn? Ich studier in Flensburg, für meinen Teil wurde die Umstellung auf Bachelor gut vollzogen, der Vorlesungsrahmen ist dersselbe geworden, ein paar mehr Prüfungen, das wird allerdings in der Zukunft wieder etwas reduziert werden. Dennoch dafür das man später deutlich mehr Geld vedienen wird, kann man von mir aus sich schonmal 3-4 Jahre auf der A**** setzten und mal sich ein bisschen quälen, heißt ja nicht dass man ganz auf andere Aktivitäten wie Rar verzichten muss.

  • burning_soul burning_soul 10.09.2010 10:03 Uhr
    Finde die Idee dieses Threads echt gut.
    Ich als angehender "Ersti" hätte da auch mal so meine Fragen.

    Bedingt durch den Verdienst meiner Eltern werde ich nicht mit viel Bafög rechnen können. Meine Eltern haben aber gleichzeitig nicht die Möglichkeit, mich in dem Maße zu unterstützen, dass es reicht, um mir mein Studium zu finanzieren.
    Das dann nur Jobben für mich in Frage kommt ist mir bewusst.

    Mich würde allerdings interessieren, wie Einige von euch es schaffen, sich eine eigene Wohnung während des Studiums zu finanzieren.
    Unterstützen euch eure Eltern, oder schafft ihr es komplett durch jobben? Würde mich mal interessieren.

  • ROXAR123 ROXAR123 10.09.2010 11:20 Uhr

    Stebbard schrieb:

    Ein wenig Off-Topic:
    Vorgestern erst wieder zu hören bekommen, dass wir philosophen und Geisteswissenschaftler an einer Landesuniversität doch nichts zu suchen haben, da wir doch keinen ökonomischen Nutzen haben...


    Ihr gehört sofort ausgewiesen.
    Frei nach Sarrazin


  • Simo Simo 10.09.2010 11:28 Uhr
    Bin auch so ein Bafög-Grenzgänger, also laut Inet-Rechner. Wahrscheinlich werde ich kein BAfög bekommen, aber meine Eltern können mich auch nicht in dem Maße unterstützen, dass es für ein normales Leben reicht(Schwester wohnt noch daheim, weil in der Ausbildung), deswegen werde ich dann ab nächsten Monat mein gespartes anzapfen müssen. Jobben werde ich zumindest am Anfang nicht viel können, befürchte ich. Dann bleiben nur noch die Semesterferien, die ich dafür nutzen kann.

  • Simo Simo 10.09.2010 11:33 Uhr

    burning_soul schrieb:
    Finde die Idee dieses Threads echt gut.
    Ich als angehender "Ersti" hätte da auch mal so meine Fragen.

    Bedingt durch den Verdienst meiner Eltern werde ich nicht mit viel Bafög rechnen können. Meine Eltern haben aber gleichzeitig nicht die Möglichkeit, mich in dem Maße zu unterstützen, dass es reicht, um mir mein Studium zu finanzieren.
    Das dann nur Jobben für mich in Frage kommt ist mir bewusst.

    Mich würde allerdings interessieren, wie Einige von euch es schaffen, sich eine eigene Wohnung während des Studiums zu finanzieren.
    Unterstützen euch eure Eltern, oder schafft ihr es komplett durch jobben? Würde mich mal interessieren.

    Bei mir wirds wohl darauf hinauslaufen, dass ich meine Wohnung bezahlt bekomme und noch so Geld bekomme für Essen und Trinken, das Geld für private Sachen wie weggehen usw. muss ich dann wohl selbst beisteuern.

  • Phanthomas Phanthomas 10.09.2010 12:37 Uhr
    Also ich finanziere mein Studium so:

    Jeweils 100€ von meinen Eltern (geschieden, beide berufstätig)
    Kindergeld (184)
    Nebenjobs (In den Semesterferien immer 400€, auch mal mehr. Im Semester um die 200-300, wenn Uni grad hart ist auch weniger)
    Seit ich nen Platz im Wohnheim habe bekomme ich auch noch 97€ Bafög.

    Ausgaben:
    Wohnheim kostet mich 192€ warm inkl. Internet.
    Essen und Trinken sind um die 100€ im Monat.
    Weggehen und Konzerte sind noch n großer Posten, das schwankt.
    Dann noch Kleinigkeiten wie Handy, Internet zu Hause, Fitnessstudio, summiert sich wohl noch mal auf 100€.
    Dazu kommen noch unregelmäßige Ausgaben fürs Auto, Bücher, Kleidung etc.

    Komme damit gut klar, es war zB noch nie so, dass ich aus finanziellen Gründen auf n Konzert, das ich unbedingt sehen wollte, verzichten musste.

    Habe allerdings auch noch Ersparnisse, von denen ich die Gebühren und Sozialbeiträge zahle.


    Zu der Jobsache muss ich aus der Perspektive meines Studienganges sagen:
    Wer da meint, er hat keine Zeit zum jobben, der sucht entweder ne faule Ausrede nicht arbeiten zu müssen oder sollte das Studieren gleich lassen.

    Ich selbst bin ne faule Sau. Nicht in Bezug auf Arbeit, ich arbeite verdammt gerne und tu was für mein Geld, sondern in Bezug aufs Studium. Lernen, HA schreiben, da tu ich nur das nötigste und immer kurz vor knapp. Egal ob Referate, Hausarbeiten oder sonstwas. Uni geht mir halt oft tierisch auf die Nerven. Aber was willste machen, willst es ja mal später besser haben.
    Ich hab jetzt auch nicht die schlechtesten Noten, wird wohl auf nen 2,0 oder 2,3 Durchschnitt hinauslaufen, wobei es da noch sehr auf die letzten beiden Semester und BA-Prüfung und Arbeit ankommen wird. Und in unserem wichtigsten Fach Chinesisch gehör ich immer zu den besten 20%. Das macht mir aber auch echt Spaß und dafür tu ich auch genug.

    Es frustriert mich schon ein bisschen, dass man als ehemals guter Schüler (Abi 1,7) an der Uni so das Interesse verliert. Ich frag mich so oft in der Uni was der Scheiß eigentlich soll und wen das interessiert.
    Bestes Beispiel sind die Theorien der Internationalen Beziehungen Das ist so ein Käse. Manchmal denke ich bei den Politikwissenschaften teilweise schon, das hat keine Existenzberechtigung außer den Selbstzweck.


    Zu den tollen neuen leistungsbezogenen Stipendien folgendes:
    Ich habs mir bevor ich an die Uni kam nie vorstellen können, aber praktisch alle sehr guten Studenten, die ich in Bochum bisher kennen gelernt habe, kommen aus Akademikerfamilien. Das geht dann so:" Joa, meine Mutter und mein Vater sind beide Ärzte und ich hatte natürlich ne 1,0 im Abi und jetzt bekomm ich ein Stipendium von Stiftung XY."

    Da frage ich mich doch, ob das die Leute sind, die Stipendien nötig haben
    mMn zementiert diese Art der Studentenförderung soziale Strukturen.
    Was wirklich angebracht wäre, wäre eine Bafög-Erhöhung. Die kann sehr gerne auch den Akademikerkindern zu Gute kommen, der Unterschied ist einfach, dass es auch den Anderen nützt.

    Nicht falsch verstehen. Ich will mich nicht beschweren, mir gehts finanziell nicht schlecht und auch ich könnte mit entsprechendem Einsatz ne Eins vor dem Komma in jedem Fach haben.
    Für alles andere als gerecht halte ich die Sache trotzdem.

  • burning_soul burning_soul 10.09.2010 13:36 Uhr
    Also scheinst du mit etwa 500 bis 600€ pro Monat gut auszukommen?
    Das ist ungefähr der Betrag den ich auch angepeilt habe.
    Eben um halt "vernünftig" leben zu können und nichtauf alles verzichten zu müssen, wie halt Konzerte oder sonstige Dinge.

    Ohne Nebenjob ist das eh alles nicht wirklich möglich.
    Darf ich fragen was du für einen Nebenjob hast?
    Muss mir ja schon mal Möglichkeiten einfallen lassen, die vor allem das Studium und das Lernen nicht zu sehr belasten.

    Ist aber gut zu wissen dass noch jemand an der Ruhruni in Bochum studiert

  • Emperor Emperor 10.09.2010 13:46 Uhr
    Also ich leb im Moment auch von 500€ im Monat, das ist aber echt knapp bemessen, an ein bisschen Luxus muss man da schon sparen, ich geh nicht allzu häufig weg (jedenfalls nicht irgendwo hin wos teuer ist) und geh auch nur auf Konzerte wo ich wirklich umbedingt hin will und kann mir nicht mehr jede CD leisten die ich mir holen will, aber es lässt sich vernünftig leben.

  • Onkel_Joseph Onkel_Joseph 10.09.2010 13:50 Uhr
    wieviel zum "gut leben" reicht hängt massiv von der jeweiligen stadt ab.
    in der einen bekommst du für 180€ schon n gescheites wg zimmer, in der andern ist unter 300 nix zu machen. ne alternative sind halt wohnheime (mit der jeweiligen langen warteliste) oder verbiondungen wo man schon für 100-200€ gut unterkommt und dann so geschichten wie internet und telefon (voip) schon mit drin sind.
    auch das mit dem arbeiten lässt sich nicht pauschal sagen.
    zum einen gibts da den hiwi-job mit 20-40h im monat (idr. ca. 8€/h) wobei man dort als erstie eher schlechte chancen hat, zumindest 3. semester ist bei vielen voraussetzung.
    zum andern halt so klassische nebenjobs wie gastronomie (oftmals nur kleines geld und miese zeiten v.a. am we) oder halt aushilfstätigkeiten im einzelhandel oder büro jobs für studenten .
    je nach studien fach gibts auch die möglichkeit werksstudent bei unternehmen zu werden, was dann stellenweise 10-12€ geben kann und wenn man in den ferien auch mal vollzeit geht ordentlich geld bringt (wobei man sich ab nem gewissen einkommen dann selber krankenversichern muss)
    ferner kann es sich auch lohnen bachelor/masterarbeiten nicht an der uni zu schreiben, sondern im unternehmen, dafür gibts dann zum teil auch vierstellige beträge im monat (je nach fachrichtung/unternehmen)

  • alex-der-grosse alex-der-grosse 10.09.2010 14:30 Uhr

    Phanthomas schrieb:
    Zu der Jobsache muss ich aus der Perspektive meines Studienganges sagen:
    Wer da meint, er hat keine Zeit zum jobben, der sucht entweder ne faule Ausrede nicht arbeiten zu müssen oder sollte das Studieren gleich lassen.

    Ich selbst bin ne faule Sau. Nicht in Bezug auf Arbeit, ich arbeite verdammt gerne und tu was für mein Geld, sondern in Bezug aufs Studium. Lernen, HA schreiben, da tu ich nur das nötigste und immer kurz vor knapp. Egal ob Referate, Hausarbeiten oder sonstwas. Uni geht mir halt oft tierisch auf die Nerven. Aber was willste machen, willst es ja mal später besser haben.


    Also ich will mich überhaupt nicht beschweren, da ich genug Geld für mein Studium habe. Aber eine derartige Verallgemeinerung stößt mir doch sauer auf. Es gibt nunmal Unterschiede in den Studiengängen. Es gibt genug wo die Belastung wenn es Richtung Klausuren geht so an die 80-90 h pro Woche liegt, wenn das auch nur 4-5 Monate des Jahres sind, kann man von niemanden erwarten, dass man dann nebenbei noch arbeitet. Natürlich kann man sagen, dass die dann halt 1-2 Semester länger studieren sollen, aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein. Zumal in einigen Städten die Auswahl der Studentenjobs sehr beschränkt ist, Kellnern häufig abends, Müllabfuhr oder Verkäuferin kollidiert mit den Vorlesungszeiten.

    Dazu kommen dann noch Sportverein, Fachschaftsarbeit, die man echt nicht unterschätzten darf, denn da kann es in Stoßzeiten auch zur sehr hohen Belastungen führen. Wenn man dann noch im Studienparlament sitzt, dann ist es nebenbei einfach nicht mehr möglich zu arbeiten. Und JA ehrenamtliche Arbeit ist verdammt nötig!


  • 10.09.2010 16:30 Uhr

    Steifi schrieb:
    na dann schieß mal los friese


    Also. Ich gehöre ja zu den Spezialisten die ein wenig länger brauchen.

    Im Grunde hieße das für mich : Langzeitstudiengebühren.

    Aber : Da ich letztes Jahr im Oktober nach meinem Bachelorabschluss welches ich ein Jahr zuvor beendet habe ein konsequtives Masterstudium aufgenommen habe... hat dies zweierlei zur Folge.

    Mir kommt im Grunde der Umstand zu gute das ich damals als ich mein erstes Studium (Dipl.-Inf.) abgebrochen habe nach 6 Semestern und auf das Bachelor / Mastersystem gewechselt bin. Was einen Fachrichtungswechsel entspricht.

    Denn nach der Bolonga Reform ist nach dem zweistufigen Studiensystem das Masterstudium als neuer Studienabschnitt neu förderungsfähig, auch wenn man zu Zeiten des Bachelorstudiums seinen Bafög Anspruch verloren hat. Habe ich jedoch nie zuvor bezogen.

    Heißt wer heute seinen Bachelor anfängt und aus welchen Gründen auch immer bspw. 7 anstatt 6 Semester braucht, der kann mit der Aufnahme des Masters Bafög neu beantragen und ist prinzipiell (bei einer Fortführung der bisherigen Studienrichtung) neu förderungsfähig.

    Lange Rede kurzer Sinn : Ich bin derzeit einer von ca. 20 Studenten an der Universität Bremen (insg. 19000) die trotz eigentlicher Langzeitstudiengebührenpflicht von den Gebühren befreit sind, da sie Bafög Empfänger sind. Völlig legitim.

    Mag nun vielleicht einigen die Haare sträuben wenn man soetwas hört das ein Ewigstudent plötzlich wieder Bafög bekommen kann... aber auch ich hätte damals in keinster Art und Weise gedacht das der Antrag durchgeht, hatte den eigentlich nur gestellt um mit dem Negativbescheid Wohngeld beantragen zu können.

    Nun sitz ich hier, kann meine Studienfinanzierung komplett alleine stemmen indem ich nebenbei noch einen Tag die Woche arbeite und mache "nur" Schulden in der Form des halben Bafögsatzes, Bafög ist ja bekanntlich ein zinsfreies Darlehnen.

    Noch überraschter war ich eigentlich da meine komplette vorherige Studienzeit von meinem Vater finanziert wurde, da wir der Annahme waren das bei der Beitragssatzermittlung auch das Einkommen meiner Stiefmutter miteinbezogen wird. Dem ist aber nicht so... wie auch immer. Hätte als schon fühl früher Bafög bekommen können, die haben jedenfalls nicht schlecht geschaut als da ein 28jähriger Masterstudent als Erstantragsteller vorbeischaut und auch nichts gefunden haben um mir einen Negativbescheid auszustellen

    Ist nur in den letzten Tagen ein wenig nervig gewesen da die Uni einen Bafögnachweis sehen wollte um die Immatrikulationsunterlagen auszuhändigen sofern ich die Studiengebühren nicht bezahle ... andererseits brauchte das Bafögamt den Bäfognachweis von dem selbem Immatrikulationsbogen um meinen Folgeantrag prüfen zu können.

    Heißt eine Pattsituation A fordert Dokument B von C, welches C nicht aushändigen will da Dokument D von A sehen will. Ich hab weder Dokument B noch D und durfte 4 1/2h zwischen A und C hin- und herlaufen um erstmal das Problem zu schildern und dann letztendlich eine Lösung erreichen konnte da eine Partei nachgegeben hat. Heißt dennoch das sich mein Bafögbescheid verzögert und ich im Grunde wohl die nächsten beiden Monate keine Kohle sehe.... naja.

    Als Fazit ... auch wenn ich diese Lücke im System gefunden habe und davon profitiere ... die Zeit, Nerven und weiteres die ich dafür aufwenden musste ist nicht gerade sehr gering, da wäre es ggf. einfacher gewesen zur KfW zu wackeln um einen Studienkredit zu beantragen. Aber so habe ich immerhin kein Langzeitrisiko aufgrund des variablen Zinssatzes und kann ggf. noch den Rückzahlungssatz beim Bafögamt durch eine Einmaltilgung drücken ... und wenn ich mich noch ein wenig anstrenge komme ich auch unter die besten 30% des Abschlussjahrganges etc. pp.



  • 10.09.2010 16:51 Uhr
    Generell,

    da es einige interessiert.

    Inkl. Bafög und 34h/ Monat Nebenjob ( Werksstudentensatz) komme ich auf gut 750 €
    Meine Lebenshaltungskosten sind ein wenig höher ( Krankenkasse, Pflegeversicherung ) und ich erhalte keine weiteren Vergütungen ( wie Kindergeld bspw. )

    Wird aber höchstwahrscheinlich für den nächsten Bewilligungszeitraum anders ausschauen ( Vater selbstständig, stark schwankende Umsätze in den einzelnen Geschäftsjahren )

    Aber es reicht aus um mir meine eigenen vier Wände zu finanzieren ( 31qm, ~325 € ) ... ist aber generell recht knapp bemessen so dass ich bspw. letzten Monat auch anstatt 34h 120h gearbeitet habe (während mein Studienprojekt weiterlief)

    Die große Kunst an einer Uni ist im Grunde die ewig langen Semesterferien zwischen Sommer und Wintersemester auszunutzen, könnte locker noch einen Monat lang 120h arbeiten, da hat aber das Bafögamt was dagegen... und wenn ich nun dran denke das ich erst Anfang November wieder Vorlesungen habe... bin ich doch eigentlich recht froh das ich diese Zeit nutzen kann nachhaltig an meinem Masterprojekt zu arbeiten, welches wohl auch die Grundlage für meine Abschlussarbeit sein wird.

  • Stebbard Stebbard 10.09.2010 17:04 Uhr
    Ich seh es so wie Phantomas. Auch ich dachte zunächst ,dass ein job neben dem Studium nicht möglich ist. Aber mit ein wenig Selbstdisziplin geht das ohne Probleme. Ich arbeite jede Woche 15-16 Stunden um mir meine Freizeit zu finanzieren. Das geht schon soweit ohne Probleme. Ab 1. Oktober bin ich dann HiWi und arbeite nur noch 7h, da wirds dann alles entspannter

    Ansonsten gibt es zur Finanzierung noch den Studentenkredit von der KFW. Ist zwar nicht günstig, aber wenns nicht ohne geht, auf jeden Fall sinnvoll. Bist du halt hochverschuldet nach dem Studium. Aber sehs so: Andere nehmen solch einen Kredit auf für ein Auto o.ä.
    Da ist das Geld in deinem Studium schon recht gut angelegt. Wenn man es mit den Ausland vergleicht, ist das immernoch Mumpitz. In den USA sind Studenten nach dem Studium oftmals mit über 100.000 USD verschuldet.
    Ich habe zur Zeit runde 800€ im Monat zum Leben, 230€ für die Wohnung. Davon leb ich schon zugegebenermaßen ziemlich gut, auch wenns zum Ende des Monats durchaus eng werden kann. Aber des geht ja jedem Studenten so.

    Bestes Beispiel sind die Theorien der Internationalen Beziehungen Das ist so ein Käse. Manchmal denke ich bei den Politikwissenschaften teilweise schon, das hat keine Existenzberechtigung außer den Selbstzweck.




    Das dachte ich auch immer. An der Politikwissenschaft nervt micht, dass alles theoretisiert wird. Als wir bei den Internationalen Beziehungen zum Neo-Neo-Neo-Institutionalismus oder neoinstituioneller Konstruktivmus gekommen sind wurds für mich einfach zu hart. Da bekommt jeder Autor, der nur eine Nuance von der bisherigen Theorie (und sei es auf historischer Falsifizierung) abweicht seine eigene Theorieschule.
    Hab gerade das Vergnügen mich durch eine Hausarbeit von Jürgen Habermas quälen zu dürfen ... Ich muss da echt feststellen, dass diese Theoriegeleitete Wissenschaft nicht mein Ding ist. Diese ganze theoretische Begründung von Theorie, Erkenntnis, These und etc.
    Da bin ich ganz froh, dass Geschichte eher Konstruktiv ist.

    Es frustriert mich schon ein bisschen, dass man als ehemals guter Schüler (Abi 1,7) an der Uni so das Interesse verliert. Ich frag mich so oft in der Uni was der Scheiß eigentlich soll und wen das interessiert.


    Ich liege aktuell vom Schnitt her auch bei 2,2, allerdings mach ich mich deswegen nicht wild. Ich studiere Politik gerade wirklich auf Sparflamme und war noch nie der Klausurtyp. Dafür hab ich bei den Profesorren meines Institus wohl einen guten Ruf, da ich mich bei Themen die mich interessieren wirklich reinknien kann, ich geh in Sprechstunden wenn mich was fachliches interessiert oder diskutiere mit Professoren. Und dieses wirkliche Interesse ist viel wichtiger als überall gute Klausuren zu schreiben.
    Zudem zählt im MA die Note des BA eh nicht mehr.... und da es (aktuell) bei uns Zulassungsfrei ist...

    @alex-der-große: Bin bei eurer Uni-Mutter in Kiel

    @FieserFriese: Diese Pattsituation kenne ich ein wenig. Ich brauchte für meinen HiWi-Job die Unterlagen fürs kommende Wintersmester, vorher konnte ich den Job nicht beantragen. Lange reder, kurzer Sinn: Die Uni brauchte die Unterlage bis Ende August, hat aber erst danach die Unterlagen rausgeschicht
    Außerdem brauchte das BaFöG-Amt eine Leistungsbescheinigung nach dem 4. Semester, die Leistungen des 4. Semesters werden aber erst bis Ende September eingereicht... also hängen wir mal mit dem Antrag weit hinterher...

  • Phanthomas Phanthomas 10.09.2010 18:32 Uhr

    alex-der-grosse schrieb:

    Phanthomas schrieb:
    Zu der Jobsache muss ich aus der Perspektive meines Studienganges sagen:
    Wer da meint, er hat keine Zeit zum jobben, der sucht entweder ne faule Ausrede nicht arbeiten zu müssen oder sollte das Studieren gleich lassen.

    Ich selbst bin ne faule Sau. Nicht in Bezug auf Arbeit, ich arbeite verdammt gerne und tu was für mein Geld, sondern in Bezug aufs Studium. Lernen, HA schreiben, da tu ich nur das nötigste und immer kurz vor knapp. Egal ob Referate, Hausarbeiten oder sonstwas. Uni geht mir halt oft tierisch auf die Nerven. Aber was willste machen, willst es ja mal später besser haben.


    Also ich will mich überhaupt nicht beschweren, da ich genug Geld für mein Studium habe. Aber eine derartige Verallgemeinerung stößt mir doch sauer auf. Es gibt nunmal Unterschiede in den Studiengängen. Es gibt genug wo die Belastung wenn es Richtung Klausuren geht so an die 80-90 h pro Woche liegt, wenn das auch nur 4-5 Monate des Jahres sind, kann man von niemanden erwarten, dass man dann nebenbei noch arbeitet. Natürlich kann man sagen, dass die dann halt 1-2 Semester länger studieren sollen, aber das kann ja nicht Sinn der Sache sein. Zumal in einigen Städten die Auswahl der Studentenjobs sehr beschränkt ist, Kellnern häufig abends, Müllabfuhr oder Verkäuferin kollidiert mit den Vorlesungszeiten.

    Dazu kommen dann noch Sportverein, Fachschaftsarbeit, die man echt nicht unterschätzten darf, denn da kann es in Stoßzeiten auch zur sehr hohen Belastungen führen. Wenn man dann noch im Studienparlament sitzt, dann ist es nebenbei einfach nicht mehr möglich zu arbeiten. Und JA ehrenamtliche Arbeit ist verdammt nötig!


    Das wollte ich auch nicht verallgemeinern, kann ja nur von meinem Studiengang sprechen, das hab ich aber auch geschrieben. Und dort ist es wirklich so.



    Stebbard schrieb:

    Außerdem brauchte das BaFöG-Amt eine Leistungsbescheinigung nach dem 4. Semester, die Leistungen des 4. Semesters werden aber erst bis Ende September eingereicht... also hängen wir mal mit dem Antrag weit hinterher...


    Das ist ja kein Problem, kriegste die Kohle halt später. Ist bei mir ja grad auch so, komme jetzt ins 5., werd aber erst im Oktober alle Noten vom 4. haben.


    burning_soul schrieb:
    Also scheinst du mit etwa 500 bis 600€ pro Monat gut auszukommen?
    Das ist ungefähr der Betrag den ich auch angepeilt habe.
    Eben um halt "vernünftig" leben zu können und nichtauf alles verzichten zu müssen, wie halt Konzerte oder sonstige Dinge.

    Ohne Nebenjob ist das eh alles nicht wirklich möglich.
    Darf ich fragen was du für einen Nebenjob hast?
    Muss mir ja schon mal Möglichkeiten einfallen lassen, die vor allem das Studium und das Lernen nicht zu sehr belasten.

    Ist aber gut zu wissen dass noch jemand an der Ruhruni in Bochum studiert



    Ich arbeite seit 4 Jahren in der Skihalle in Bottrop im Skiverleih, 8€/h und viele Wochenendschichten, was mir entgegen kommt, da ich ja jetzt im Semester in der Woche in Bochum bin und nur am Wochenende in Essen.
    Außerdem habe ich nach der Uni auch gar keinen Bock zu arbeiten, da find ichs am WE schon angenehmer muss ich sagen.

    Und weil da im Sommer nicht so viel los ist habe ich schon unterschiedliche Gelegenheitsjobs zusätzlich gemacht, z.B. letztes Jahr bei der Extraschicht oder im Moment die Straßenverkehrszählung hier in NRW.

    Insgesamt habe ich mMn seit ich 17/18 bin die Erfahrung gemacht, dass man auf jeden Fall was passendes findet, wenn man denn ernsthaft sucht.
    Natürlich will ich auch hier nicht verallgemeinern, wir leben ja hier im Ballungsraum.

    Was studierste denn? Ich bin Ostasienwissenschaftler im GB, BA Politik (und Wirtschaft) Ostasiens.

  • Stebbard Stebbard 10.09.2010 18:36 Uhr
    Später ist so eine Sache. Hab im Bekanntenkreis Fälle gehabt, wo sich der Bafög-bescheid 10-11 Monate hingezogen hat.

  • Phanthomas Phanthomas 10.09.2010 18:54 Uhr

    Stebbard schrieb:
    Später ist so eine Sache. Hab im Bekanntenkreis Fälle gehabt, wo sich der Bafög-bescheid 10-11 Monate hingezogen hat.


    Das ist natürlich krass. Mir haben die jetzt Anfang September für Juli und August gezahlt, nachdem ich noch Sachen wegen meines Bruders u.A. nachreichen musste, eigentlich schon im Juni

  • Stebbard Stebbard 10.09.2010 18:55 Uhr
    Normalerweise dauert es ja auch nur 2-3 Monate. Bei mir ist es alles nicht so relevant, da ich nur 12€ Bafög bekomme. Das ist zu verschmerzen

    Aber ist es bei euch generell so im Semester, dass die Theoriegeleitete Politikwissenschaft soooooo abgelehnt wird?

  • Phanthomas Phanthomas 10.09.2010 19:12 Uhr

    Stebbard schrieb:
    Normalerweise dauert es ja auch nur 2-3 Monate. Bei mir ist es alles nicht so relevant, da ich nur 12€ Bafög bekomme. Das ist zu verschmerzen

    Aber ist es bei euch generell so im Semester, dass die Theoriegeleitete Politikwissenschaft soooooo abgelehnt wird?


    Schwer zu sagen, in meinem Studiengang auf jeden Fall, der ist aber sehr klein und daher nicht so repräsentativ.
    Wie das bei den richtigen Politikwissenschaftlern an der Sowi-Fakultät aussieht weiß ich nicht, mit denen hab ich nicht so viel zu tun.

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