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Sebastian
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Letzte Beiträge von PastorOfMuppets

  • PastorOfMuppets
    PastorOfMuppets in Beatsteaks - Yours
    Zitat

    MuffPotter87 schrieb:
    Klingt irgendwie nach Bilderbuch in schwach

    Bilderbuch = schwach


  • PastorOfMuppets
    PastorOfMuppets in Pukkelpop Festival 2017 (BE)
    Gestern alles absolut problemlos. Gleich gehts wieder aufs Gelände, Update kommt dann.
    Update: Gute Schuhe sind sinnvoll, Gummistiefel bisher nicht notwendig.

    Editors gestern überragend und The XX auch sehr stark.


  • PastorOfMuppets
    PastorOfMuppets in Open Flair Festival 2017
    So, das war also mein erstes Open Flair. Nachdem ich von verschiedensten "Typen" an Festivalbesuchern schon nur positive Berichte gehört hatte, wollte ich in diesem Jahr dem Flair auch mal einen Besuch abstatten.

    Dienstag Vormittag ging es los und gegen 12 Uhr erreichten wir Eschwege. Nach kurzem Stau ging es dann auf den Parkplatz und dann danach mit der ersten Rutsche Gepäck auf den Zeltplatz. Etwas komisch war, das zu dem Zeitpunkt bei Betreten des Zeltplatz weder auf das Bändchen oder ein mögliches Ticket geachtet wurde. Wir haben dann recht schnell einen guten Platz für unser doch recht großes Camp mit 18 Leuten gefunden. Der Rest des Tages wurde dann mit Aufbau und Zeltplatzaction inklusive Besuch bei Jutta ("Partybus") verbunden.

    Mittwoch war das Wetter auch noch sehr schön und der Tag auf dem Zeltplatz verbracht. Die Leute in unserem Umkreis waren alle super und die generelle Atmosphäre in und zwischen den Camps gefiel mir sehr gut. Am Abend gab es dann mit Marathonmann und Madsen die beiden ersten Bands des Wochenendes. Perfekter Start ins Wochenende. Die Seebühne liegt sehr schön an einem See gelegen (wer hätte das bei dem Namen vermutet?), gerade gegen Abend sieht das wirklich idyllisch aus. Nach Madsen gab es noch ein Feuerwerk.

    Donnerstag ging es auf dem Zeltplatz weiter und da mich außer Kyle Gass nichts interessiert hat ist das auch etwas eskaliert. Gegen Abend setzte dann starker Regen ein, sodass wir uns dann den Gang zu einer Bühne gespart haben.

    Freitag stand dann ganz im Zeichen von super fiesem Regen. Aber nützt ja nichts, am ersten Tag mit Bands auf den großen Bühnen wollte ich schon einiges sehen. Startschuss auf dem Gelände war dann standesgemäß ein Handbrot, anschließend machten Heaven Shall Burn einen ordentlichen Einheizer. Danach folgte mit The Intersphere eine Band, die ich unbedingt sehen wollte. Trotz des Regens konnten sie gute Laune verbreiten, starker Auftritt. Anschließend folgte der Beginn von Alligatoah, dann bin ich kurz ins E-Werk (Indoor-Bühne) geflüchtet. Dort spielte der Singer-Songwriter Spaceman Spiff, der keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Danach ging es nochmal für den Rest zu Alligatoah, aber seine Show ist mir einfach zu aufgesetzt. Die Masse fand es gut, auf dem Zeltplatz liefen seine Songs auch sehr oft. Danach folgte mit den Broilers der erste Headliner. Am Ring gefielen sie mir 2013 und 2015 überhaupt nicht, aber bei der dritten Chance sprang der Funke jetzt etwas über. Bei weiterhin andauerndem Regen spielten sie ein klassisches Festivalset und hinterließen lauter zufriedene Gesichter. Danach bin ich noch rüber zur Seebühne, um Heisskalt anzusehen. Sie haben wie die Broilers beim dritten Mal überzeugt, allerdings waren meine ersten beiden Shows von ihnen auch schon super. Sie konnten (wohl primär wegen des Wetters) nicht mehr viele Leute vor die Bühne locken, die anwesenden Besucher konnten aber einen starken Auftritt miterleben.

    Anschließend sollte meine bisher schlimmste Festivalnacht folgen. Trotz vier Lagen an Klamotten (u.a. zwei Jacken) war ich bis auf die Haut nass und total kalt. Am Zelt angekommen durfte ich dann sehen, dass sich meine Luftmatratze verabschiedet hatte und komplett platt war. Zusätzlich ist der miese Nieselregen nicht nur durch meine getragenen Klamotten sondern auch durch das Zelt durchgekommen. Dementsprechend war mein Schlafsack inkl. Kissen feucht bis nass. Dementsprechend habe ich mich dann auf dem Boden liegend in Embryostellung von Seite zu Seite gedreht und effektiv wohl ca. 1-2h geschlafen.

    Samstag war ich dementsprechend gerädert, aber in solchen Situationen zahlt es sich aus, dass ich grundsätzlich für Klamotten einen Hartschalenkoffer mitnehme. Die Klamotten bleiben absolut trocken. Da es (mit kurzen Pausen) weiterregnete habe ich Itchy und SSIO ausfallen lassen und bin länger im Camp geblieben. Am späten Nachmittag bin ich dann zur Seebühne gegangen und habe mir zuerst The Hirsch Effekt angesehen. Total abgefahrene Musik, technisch absolut Champions League und teilweise grenzwertig laut. Anschließend folgte die positive Überraschung des Wochenendes mit Tim Vantol. Sehr vergleichbar mit Frank Turner macht dieser Niederländer mit seiner Band sehr feine Musik, starke Ansagen und einfach gute Laune. Absoluter Festival-Act und jemand, den ich sicherlich im Auge behalten werde. Nach kurzer Pause am Camp ging es dann zu Billy Talent. Ich war von deren Auftritt bei RaR 2016 schon überaus positiv überrascht und das hat sich für mich nochmal bestätigt. Kein Vergleich zu 2010 und 2012, die sind in meinen Augen mittlerweile eine echt gute Liveband geworden. Etwas getrübt wurde die Stimmung am Anfang, da es vorne wohl sehr chaotisch war. Ben hat die ersten paar Lieder jeweils zwischen und auch während den Songs sehr deutlich Ansagen gemacht, was er von dem Geschiebe hält. Insgesamt dann wieder ein absolut starker Auftritt, auf Festivals würde ich sie mir aktuell immer wieder ansehen. Den Tag ausklingen lassen haben wir dann nach einem kurzen Feuerwerk bei den Blues Pills. Starke Stimme und ein wirklich guter Auftritt.

    Sonntag haben wir uns dann entschieden, dass wir nach den letzten Konzerten noch in der Nacht abreisen wollen. Dementsprechen ging es dann an den Abbau und die Wege zum Auto. Zwischendurch konnte ich dann aber noch Razz sehen, auf die hatte ich mich im Vorfeld sehr gefreut. Tatsächlich kam dann bei dem Auftritt endlich mal wieder die Sonne raus und die Band spielte ein gemischtes Set aus Songs des ersten und des im September erscheinenden zweiten Albums. Die neuen Songs erschienen mir etwas weniger gitarrenlastig und ein bisschen experimenteller, mal schauen wie das dann als Studioversion wirkt. Anschließend wurde das Auto vom teilweise arg abgesoffenen bzw. matschigen Parkplatz gerettet und in die Stadt umgeparkt. Danach ging es zu Von Wegen Lisbeth wieder vor die Bühne. Die gefielen mir durchaus, aber ich hätte mir gewünscht, dass es noch etwas mehr "nach vorne geht". Dann zu Biffy Clyro rüber und vor der Bühne war erstaunlich viel Platz. Nach Erscheinen von Ellipsis und dem Pukkelpop-Auftritt im letzten Jahr hatte ich erstmal keine Lust mehr auf sie, aber bei meinem siebten Konzert von ihnen haben sie mich wieder abgeholt. Das war einfach stark und die neuen Lieder passten dieses Mal (abgesehen von Re-Arrange) auch gut ins Set. Danach sollte der Festivalabschluss mit Rise Against folgen. Was habe ich mich vorher auf den Auftritt gefreut. In den letzten Wochen habe ich die Band wieder viel gehört und Siren Song... würde ich als eines meiner absoluten Lieblingsalben bezeichnen. Natürlich weiß man, dass Tims Stimme mittlerweile schwach ist, aber trotzdem hatte ich hohe Erwartungen. Letztendlich war ich absolut unterwältigt, das war einfach insgesamt mies. Tims Stimme noch mieser als befürchtet, der Sound an sich schlecht und die Band selbst auch wirklich schlecht. Das passte rhythmisch oft nicht und es wirkte als wenn alle aneinander vorbei spielen. Wirklich enttäuschend. Anschließend ging es dann zum Auto und auf den Heimweg.

    Positiv:
    - vor den Bühnen relativ viel Platz und das Gelände schien mir angemessen gefüllt (obwohl auch die erfahrenen OF-Besucher meines Camp sagten, dass es spürbar voller war als in den letzten Jahren)
    - super Securities
    - schöne Stimmung auf dem Zeltplatz
    - gute Atmosphäre bei bunt gemischtem Publikum
    - bei den abwechselnd bespielten größten Bühnen (HR3-Bühne und Freibühne) wird jeweils auf der pausierenden Bühne das Bild der anderen Bühne auf der Leinwand gezeigt
    - in das Festival integrierte Stadt, wo Anwohner Getränke und Essen aus ihren Häusern heraus verkaufen
    - Kleines Edeka-Zelt am Campingplatzeingang
    - überall geringe Wartezeiten

    Negativ:
    - zu wenig Wasserstellen auf dem Zeltplatz
    - unnötig enge Eingänge zu den Toiletten auf dem Gelände
    - es dürfte auf dem Zeltplatz gerne Mülleimer entlang der Wege geben
    - teilweise Soundmatsch wenn der Soundcheck von der HR3- oder Freibühne zur jeweils anderen, gerade bespielten Bühne rüberweht


    Top 3:
    - das allgemeine "Flair" allerorts
    - viel Auswahl und Abwechselung hinsichtlich Musik, Rahmenprogramm und Essen/Trinken
    - Tim Vantol, Billy Talent, Biffy Clyro

    Flop 3:
    - ich habe auf dem Rückweg von Tim Vantol leider gezwungenermaßen ein paar Minuten SDP aus der Ferne ertragen müssen (was für Menschen mögen das?!)
    - das Wetter von Donnerstag bis Samstag Nachmittag
    - Rise Against

    Fazit: Open Flair, wenn es mal zeitlich passt und ein schönes Camp zusammenkommt, dann sehen wir uns gerne wieder.


  • PastorOfMuppets
    PastorOfMuppets in Tennis
    Bei allem berechtigten Lob für Zverev muss man klar sagen, dass Federer das gesamte Turnier über und insbesondere im Finale deutlich sichtbar angeschlagen war. Dementsprechend sollte man das auch einordnen.

    Federer liegt jetzt im Race nur noch 40 Punkte hinter Nadal, spätestens nach den US Open wird einer der beiden die neue Nummer 1. Eventuell ist schon nach der kommenden Woche und dem Masters in Cincinnati soweit. Der dortige schnelle Belag liegt Federer eigentlich sehr gut, aber mal abwarten wie es mit seinem Körper aussieht.


  • PastorOfMuppets
    PastorOfMuppets in Tennis
    Alex Zverev hat gerade das 500er-Turnier in Washington mit 6:4 6:4 gegen Anderson gewonnen, nachdem er im Halbfinale schon Nishikori 6:3 6:4 abserviert hat. Das war verdammt eindrucksvoll, mit welcher Selbstverständlichkeit er mittlerweile seine Matches gewinnt. Das ist als 20-Jähriger sehr außergewöhnlich. Damit holt er sich seinen vierten Turniertitel in diesem Jahr, sichert seinen 8. Weltranglistenplatz weiter ab bzw. stellt Kontakt zu den Vorderleuten her und steht vor allem Im Race (nur auf die Ergebnisse 2017 bezogen) ab morgen auf dem 4. Platz.

    Der nächste Schritt muss dann sein, dass er mal in ein GS-Viertelfinale einzieht. Dazu hat er seit diesem Turnier und mindestens bis zum Jahresende den früheren Weltranglistenersten Juan-Carlos Ferrero in sein Team aufgenommen. Sein Weg geht also weiter steil nach oben, ein Ende ist nicht in Sicht.