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Doping im Sport

eröffnet von masterofdisaster666 am 29.07.2013 20:51 Uhr - letzter Kommentar von MetalFan94

98 Kommentare (Seite 4)


  • guitar-fish guitar-fish 02.08.2015 17:00 Uhr

    masterofdisaster666 schrieb:
    was meinst du wieviele chinesen 2022 in peking plötzlich topwintersportlee sind und medaillen holen


    Und die armen Österreicher werdenn wieder keinen Abfahrtsolympiasieger stellen

  • 03.08.2015 11:57 Uhr

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 03.08.2015 12:43 Uhr
    genau.. ist eine gezielte kampagne damit die medaillen neu vergeben werden


  • 04.08.2015 12:21 Uhr
    Ich weiß, ich spame den Thread voll, aber ich finde es interessant, was alles so in welchen Sportarten rauskommt.

    "Dopen ist wie zu schnelles Fahren"

    Spannend ist hier vor allem dieser Abschnitt:
    Aus dem Verkehr gezogen wurde Jefimowa vom Weltverband Fina im Mai 2014 für nur 16 Monate, nachdem die Brustschwimmerin auf das damals anabole Steroid Dehydroepiandrosteron positiv getestet wurde. Von der üblichen Zwei-Jahres-Sperre sah man ab, weil Jefimowa kein absichtliches Vergehen nachgewiesen werden konnte.


    Und die 16 Monate ermöglichen es, dass die Dame heute bei der Schwimm-WM im eignen Land im Finale über 100m Brust steht, als Mitfavoritin. So machen sich die Verbände komplett lächerlich.


  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 04.08.2015 12:22 Uhr

    SammyJankis schrieb:
    Radprofi Tom Danielson positiv auf synthetisches Testosteron getestet


    der war doch einer der hauptzeugen im armstrong prozess - und dann dopt er danach (wieder)?

  • Stebbard Stebbard 16.01.2016 10:09 Uhr
    Es ist ja bald wieder Olympia

    In der finsteren Welt der Leichtathletik

    Wer dopt, muss nur zahlen, schon ist alles vergessen. Über einen Weltverband, der seine Sportler erpresst. Und einen Präsidenten, der trotzdem der Richtige sein soll.

    via Zeit

  • roxar roxar 23.05.2016 19:02 Uhr
    Mal wieder Doping im Radsport... ein gedoptes Fahrrad

    E-Doping im Radsport: Unerlaubte Substanz im Fahrrad

    Heikler Trend im Radsport: Profis dopen mit Elektromotoren statt mit Chemie - erstmals wurde eine Fahrerin erwischt. [...]

    (via SpOn)


    Immerhin besser als irgendein komisches Zeugs zu schlucken

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 23.05.2016 19:35 Uhr
    Bei der letzten Tour de France gab es angeblich 15 Fahrer mit Motor im Rahmen...


  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 19.12.2017 09:10 Uhr

    Schmiddie schrieb:
    der Radsport halt immernoch der schmutzigste aller Sportarten ist.


    upps... gegen den "sauberen" und 2x wegen dopings gesperrten gatlin wird mal wieder wegen dopings ermittelt

    aber ja, der radsport ist die schmutzigste aller sportarten

  • Schmiddie Schmiddie 19.12.2017 11:17 Uhr Edited
    Ich bleibe bei meiner Aussage und nur weil es im Leichtathletik auch ab und zu Fälle gibt, beweist das keines Falls dass ich falsch liege!

    Und die Art und Weise, wie du mit meiner aussage umgehst, zeigt mir auch nur dass ich richtig liege

  • Angel_of_Death Angel_of_Death 19.12.2017 11:45 Uhr

    masterofdisaster666 schrieb:

    Schmiddie schrieb:
    der Radsport halt immernoch der schmutzigste aller Sportarten ist.


    upps... gegen den "sauberen" und 2x wegen dopings gesperrten gatlin wird mal wieder wegen dopings ermittelt

    aber ja, der radsport ist die schmutzigste aller sportarten

    Whataboutism? Schon mal gehört?

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 19.12.2017 12:23 Uhr Edited
    @schmiddie: Ab und zu

    Im Radsport gibt es genauso nur "ab und zu Fälle". Beweist also auch keinesfalls, dass du richtig liegst mit der Aussage. Du wirfst deine subjektive Meinung in den Raum ohne sie zu begründen.

    Um mal Zahlen zu nennen: Dopingfälle in der Leichtatletik

    574 insgesamt.

    Erst Ende August diesen Jahres wurde eine WADA Studie veröffentlicht, dass 30% der LA WM Teilnehmer von 2011 gedopt waren: WADA Studie - Umfrage unter WM Teilnehmern von 2011 -
    www.zeit.de


    Medaillenspiegel der Schande - 119 Gold, Silber und Bronze wurden schon wegen nachgewiesenem Doping aberkannt.

    Dopingfälle im Radsport: Dopingfälle im Radsport

    488 insgesamt.

    Wenn man an den Dopingskandal um Fuentes vor rund 10 Jahren denkt, denkt man immer nur an den Radsport... Damals wurden zahlreiche Teams und Fahrer überführt und gesperrt.

    Was aber oft vergessen wird:
    Fuentes hatte bereits nach seiner Verhaftung bestätigt, dass die Mehrheit seiner Kunden in anderen Sportarten tätig war. Soweit es McQuaid bekannt war, kämen von den rund 200 betroffenen Sportlern nicht einmal 30 % aus dem Radsport.
    Dopingskandal Fuentes - de.wikipedia.org

    2010 erfolgte daraufhin die Operation Galgo, in der auch mehrere Leichtatleten und die vizepräsidentin des spanischen leichtathletikverbandes festgenommen wurde.

    Als Auswirkung des Fuentes Skandals wurde 2007/2008 der biologische Pass im Radsport eingeführt ( www.uci.ch ), in dem alle Werte bei Tests durch die UCI dokumentiert werden. Des Weiteren müssen alle Fahrer ihre Aufenthaltsorte an die UCI übermitteln und es kann jederzeit zu unangekündigten Kontrollen kommen und sind die Fahrer dann nicht greifbar und entziehen sich den Kontrollen führt dies zu Sperren durch die UCI.

    Das gibt es so in der Leichtatletik nicht, da werden Kontrollen Wochen vorher angekündigt und wenn der Sportler nicht angetroffen wird ist das eben so.

    In der Leichtatletik werden zwar auch Nachtests gemacht, aber dann auch wieder vom IOC unter den Teppich gekehrt, wenn es offensichtliche Dopingfälle gibt: Positive Dopingtests, keine Konsequenzen

    Aber hey, schön mit Stammtischparolen um sich werfen und dies als Fakt hinstellen. Da platzt mir die Hutschnur und solche Aussagen kann ich dann auch nicht ernst nehmen und reagiere entsprechend sarkastisch.

    Ja, es gibt Doping im Radsport und das nicht zu wenig, aber genauso gibt es Doping in anderen Sportarten und da wird auch nicht weniger gedopt.

    Stell also nicht was als Fakt hin, was du so nicht nachweisen kannst.

  • Schmiddie Schmiddie 19.12.2017 14:07 Uhr
    Sag mal du sopst selbst oder? Anders kann ich es mir nicht erklären.

    Du bringst hier auch keine Fakten sondern sagst immer nur 'aber die anderen...' Und der Vergleich mit Leichtathletik ist hinfällig weil es dort weltweit vielmehr aktive Profisportler und Wettkämpfe gibt.

    Aber mit dir zu diskutieren bringt wohl nichts, dich haben die amphetamine und Co wohl schon blöd gemacht im Kopf.

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 19.12.2017 14:18 Uhr
    genau, ich dope selbst.


  • KleineJule KleineJule 19.12.2017 14:25 Uhr
    Ah, justin gatlin ist immer noch ein vollidiot, der eigentlich nichts mehr im profisport zu suchen hat... Das relativiert natürlich jegliches systematische doping in allen anderen sportarten und bereichen... Können die russen ja jetzt auch beruhigt an olympia teilnehmen

  • Rumpel88 Rumpel88 19.12.2017 15:04 Uhr Edited
    Nette, sachliche Diskussion hier.
    Es ist so lächerlich, wie Ihr immer meint - zufällig - im Rudel auftreten zu müssen.


  • BNPRT BNPRT 19.12.2017 15:05 Uhr
    Glaube nicht, dass Russland Doping an ihren Sportlern durchführt, das sind nur einzelne. Zeigen doch etliche Studien, dass prozentual mehr Sportler aus anderen Ländern dopen als Russische Athleten.

    Davon abgesehen, leiden auch viele Sportler beispielsweise unter Asthma oder chronischen Rückenschmerzen.

  • BNPRT BNPRT 19.12.2017 15:05 Uhr

    Rumpel88 schrieb:
    Nette, sachliche Diskussion hier.
    Es ist so lächerlich, wie Ihr immer meint - zufällig - im Rudel auftreten zu müssen.

    Füchse sind gar keine Rudeltiere.

  • Schmiddie Schmiddie 19.12.2017 16:28 Uhr

    Rumpel88 schrieb:
    Nette, sachliche Diskussion hier.
    Es ist so lächerlich, wie Ihr immer meint - zufällig - im Rudel auftreten zu müssen.

    Es war nie meine Absicht sachlich zu sein...

    Dass wir da unterschiedliche Meinungen haben dürfte mittlerweile sehr deutlich sein. Da werden wir uns auch beide nicht von abbringen lassen.

  • scooterfan scooterfan 19.12.2017 22:08 Uhr
    In meiner Erinnerung herrschte hier im Forum früher eine ordentliche Diskussionskultur. Jetzt mal diese 4 Seiten gelesen. Wie man die Vergangenheit doch verklärt...

  • Schmiddie Schmiddie 19.12.2017 22:48 Uhr

    Rhapsode schrieb:
    Ihr seid alle langweilig...

    Stimmt, was war das für ne großartige Diskussionskultur vor 4 Jahren...

  • Rhapsode Rhapsode 30.12.2017 15:01 Uhr
    Dass das eine Replik auf deinen eigenen Kommentar vorher war, lässt du natürlich gerne unter den Tisch fallen

    Darüber hinaus kann ich - angesichts der "aktuellen" Diskussion hier - nur meinen etwas ausführlicheren Kommentar zu dieser Aussage zitieren. Ich finde nicht, dass er an Gültigkeit eingebüßt hat.

    Rhapsode schrieb:
    Ich finde diese ganze Diskussion aber nur - wie gesagt - langweilig. Hier wird kaum ganz allgemein über Doping-Missbrauch im Sport geredet, sondern hauptsächlich darüber, in welcher Sportart er am meisten vorkommt und - was noch amüsanter ist - wo er am meisten "Nutzen" bringt. Auch die Frage, welche Kausalität hinter diesen beiden Aspekten steckt, finde ich schwierig zu diskutieren. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass Dopingmissbrauch dem einfachen Gesetz Mehr Nutzen => Mehr Missbrauch folgt, weil es auch, wie schon erwähnt, um die Rahmenbedingungen geht.
    Und dann entwickelt sich die ganze Diskussion eben zu dem, was sie ist: A sagt, im Radsport ist es ganz schlimm mit dem Doping, B sagt, anderswo, speziell im Fussball, aber auch, was A negiert. Dann sagt C, B habe ja nur allgemein was gegen Fussball...
    Ich seh das ja so: Ganz egal, ob im Radsport, Fussball, Leichtathletik oder im Tennis: In allen Sportarten kann man sich durch irgendwelche Mittelchen Vorteile verschaffen, und ich hab mittlerweile auch eine Art Generalverdacht. Wer wirklich mit gutem Gewissen Sport gucken will und von fairen Bedingungen diesbezüglich ausgehen will, der kann nur dafür sein, dass grundsätzlich überall vorher getestet wird. Dann gibts auch keine Probleme mehr in diesem Punkt und man müsste auch die Diskussion nicht führen, bei welcher Sportart denn nun mehr gedopt wird. Denn eines ist klar: Solange Sportler das Gefühgl haben, dass sie sowieso nicht erwischt werden (wie es z.B. im Fussball ja zu sein scheint), desto eher sind sie auch bereit für ein paar kleine Aufputschmittelchen. Die andere Möglichkeit ist, Doping generell zuzulassen. Dann ist jeder für sich selbst verantwortlich. Dieses Rumeiern, was aber derzeit passiert, ist einfach nur...langweilig.

  • MetalFan94 MetalFan94 30.12.2017 20:07 Uhr
    Man muss sich darüber im klaren sein, dass überall wo ein Wettkampf ist oder es allgemeiner gefasst um Leistung geht, wird auch gedopt oder anderweitig betrogen. Das ist kein Problem des Radsports, der Leichtathletik oder ein allgemeines Profisportproblem. Es ist halt irgendwie menschlich. Das fängt doch schon in der Schule an, da wird dann vom Nachbarn abgeschrieben, gespickt etc. In der Uni schmeißen sich Leute teilweise Ritalin oder andere Medikamente ein, um konzentrierter zu bleiben oder um Nervösität zu bekämpfen. In der Arbeitswelt ist es nicht anders., über all wo es zählt "höher,weiter,schneller, effizienter" was auch immer, versuchen Leute sich einen Vorteil zu verschaffen. Dazu zählen auch Korruption, Spielmanipulation etc.. Im Schach gibt es da E-Doping - auch schon im Amateursport erlebt. Da lässt einer mit 1800 DWZ sein Schach App auf dem Handy mitlaufen und entscheidenden Spielsituationen wird sich aufs KLo verkrümmelt. Das schlimme am hier angesprochenen Doping ist doch, das man sich nicht nur dem Gegner schadet (und der Fairness natürlich) sondern auch seinem eigenen Körper. Die Spätfolgen sind da ja oft gar nicht abzusehen. In Ausdauersportarten macht es vllt. mehr Sinn so zu dopen mit EPO etc. , aber woanders wird dann halt anderweitig betrogen oder man wird nach Verletzungen so mit Medikamenten vollgepumpt, dass das schon nicht mehr gut ist (als Beispiele fallen mir da Alvaro Domingez und Daniel Agger ein)

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