Festival Community

Doping im Sport

eröffnet von masterofdisaster666 am 29.07.2013 20:51 Uhr - letzter Kommentar von MetalFan94



  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 29.07.2013 20:51 Uhr

    Thread für Stebbard und seiner Hetze gegen den Radsport (die gedopten Tennisspieler und Leichtathleten haben ihn ja nicht interessiert)

    /ironieon Überraschung: Zabel nicht nur einmal gedopt. /ironieoff

98 Kommentare


  • Airbenderin Airbenderin 29.07.2013 21:43 Uhr
    Danke! Mich regt diese Hetze gegen Zabel, Ullrich und Co tierisch auf.
    1. Werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht - bis auf Fuentes sind die Hintermänner glimpflich davon gekommen.
    2. Wird in jeder Sportart gedopt - nur fließen in manche Sportarten leider mehr Geld als in Andere, sodass zB. der Fußball immer schön eine weiße Weste behält.

    Ich war übrigens Profi Radfahrerin und mir wurden am Anfang meiner Karriere Wachstumshormone vom Landeskadertrainer empfohlen - weil ich nicht sonderlich groß und breit gewachsen war/bin.
    Ich habe den Trainer dem Verband gemeldet - und was ist passiert? Er hat jetzt noch mehr Ämter inne als vorher.
    Es muss also generell ein Umdenken geschehen - nicht nur im Radsport. Ich kenne Nachwuchsfußballer die ebenfalls gedopt haben bzw. von Trainern dazu gebracht wurden.

    So mal etwas Dampf ablassen hier.

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 29.07.2013 21:53 Uhr
    Troicki wegen verweigerter dopingprobe 18 monate gesperrt, Cilic mit positiver A-Probe:

    u.a
    quelle troicki

    u.a
    quelle cilic

    Ein jamaikanischer Nationalspieler ist bei einer Dopingkontrolle nach dem Weltmeisterschaftsqualifikationsspiel gegen Honduras im Juni positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

    Der Fußballer ist bereits der sechste positiv getestete Jamaikaner in jüngerer Vergangenheit, nachdem in der letzten Woche positive Dopingtests bei fünf Leichtathleten, darunter die Weltklassesprinter Asafa Powell und Sherone Simpson, bekanntwurden.

    spox.com

    b-probe von tyson gay ebenfalls positiv spiegel.de


  • sideade sideade 29.07.2013 22:28 Uhr

  • sideade sideade 29.07.2013 22:28 Uhr
    im Tennis glaube ich ehrlich gesagt nicht an flächendeckendes Doping. es gibt Spieler, bei denen ich mir es sehr gut vorstellen kann bzw. mir eigentlich sicher bin, allen voran Rafael Nadal. aber auf der anderen Seite kommen extrem viele Spieler über Technik und Ballgefühl, das kannst du dir nicht erdopen. aber Cilic ist jetzt auch nicht der Typ, der mit krasser Physis glänzt, das würde mich alles in allem überraschen

  • Hallomela Hallomela 29.07.2013 22:59 Uhr

    Airbenderin schrieb:
    Danke! Mich regt diese Hetze gegen Zabel, Ullrich und Co tierisch auf.
    1. Werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht - bis auf Fuentes sind die Hintermänner glimpflich davon gekommen.
    2. Wird in jeder Sportart gedopt - nur fließen in manche Sportarten leider mehr Geld als in Andere, sodass zB. der Fußball immer schön eine weiße Weste behält.

    Ich war übrigens Profi Radfahrerin und mir wurden am Anfang meiner Karriere Wachstumshormone vom Landeskadertrainer empfohlen - weil ich nicht sonderlich groß und breit gewachsen war/bin.
    Ich habe den Trainer dem Verband gemeldet - und was ist passiert? Er hat jetzt noch mehr Ämter inne als vorher.
    Es muss also generell ein Umdenken geschehen - nicht nur im Radsport. Ich kenne Nachwuchsfußballer die ebenfalls gedopt haben bzw. von Trainern dazu gebracht wurden.

    So mal etwas Dampf ablassen hier.


    Schön das dich die Hetzerei gegenüber Lügnern und Betrügern aufregt
    Sie haben es nicht anders verdient ....

    Jan Ullrich hat die ganze Zeit bestritten das er gedopt hat und dann rückt er mit der Sprache raus, dass er Blutdoping betrieben hat. Er hat genauso systematisches Doping betrieben wie ein gewisser Herr Armstrong.
    Und sowas arbeitet dann als Repräsentant für den ach so "sauberen Radsport".

    Aber was einfach noch trauriger ist, ist ein gewisser Erik Zabel.
    2007 verkündet er unter Tränen, bei der Tour de France 1996 eine Woche lang Doping mit EPO betrieben zu haben.
    Aber da er es nicht vertragen hat, hat er danach "nie wieder gedopt".
    Dann sagte er auf der PK damals sowas wie: "Er möchte ein Vorbild für sein Sohn sein".

    2013 kommt raus das er gedopt hat und gibt zu von 1996 bis 2003 mit EPO, Kortison und Eigenblut gedopt zu haben.

    Sowas ist einfach lächerlich ... zuerst lügt er 2007 die ganze Nation an, bis er 6 Jahre danach mit der Wahrheit rausrückt.
    Sowas ist erbärmlich ... zuerst einen auf Saubermann machen, versuchen bei den Leuten Mitgefühl zu bewirken und dann lässt er die Bombe platzen.

    Ich weiß nicht wer lächerlicher ist Ullrich oder Zabel, für mich sind beide einfach nur jämmerlich ... sie waren früher Idole und hatten viele Fans und diese haben sie Jahre lang belogen. Also finde ich die Hetzerei gerechtfertigt, wer mir da nicht zustimmt, sollte die Fanbrille mal absetzen!

    1. Klar werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht. Welche Person interessiert das Mr. X für das Team Dopingmittel besorgt hat? Es ist doch viel interessiert wie ein 7 - maliger Toursieger beschießen hat.

    2. Klar wird in fast jeder Sportart gedopt ... was soll der Vergleich mit dem Fußball jetzt?
    Im Fußball wurde Doping zwar kleingeredet oder ignoriert, aber war das im Radsport anders? Bei Lance Armstrong wurde es auch ignoriert und er wurde auch von vielen Leuten in hohen Ämtern gedeckt. Und im Radsport fließt auch einiges an Kohle ...

    Da sieht man was Radsport für ein dreckige Sportart ist ... das die Jugend zum Dopen genötigt wird toll ...

    Ihr braucht mir nicht jetzt angekommen mit der heutige Radsport ist sauber ... Siehe Valverde oder Contador ... das hilft nicht dabei, dass das Ansehen vom Radsport steigt.

    Dazu kommt die Tour von 1998 ... alleine die Festina-Affäre ...
    Und von den 189 sind angeblich 57 Fahrer gedopt gewesen ... sprich ca. 30 % ...

    Ich meine mit der Vergangenheit, können die Sportler von heute nichts, klar ist es scheiße das sie mit ihnen verglichen werden.

    Aber das wird immer so weiter gehen, wenn irgendwelche Dopinggeständnisse oder Dopingüberführungen riesige Wellen in der Medialen Welt um sich schlagen


  • RaRFan92 RaRFan92 29.07.2013 23:03 Uhr

    Hallomela schrieb:

    Airbenderin schrieb:
    Danke! Mich regt diese Hetze gegen Zabel, Ullrich und Co tierisch auf.
    1. Werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht - bis auf Fuentes sind die Hintermänner glimpflich davon gekommen.
    2. Wird in jeder Sportart gedopt - nur fließen in manche Sportarten leider mehr Geld als in Andere, sodass zB. der Fußball immer schön eine weiße Weste behält.

    Ich war übrigens Profi Radfahrerin und mir wurden am Anfang meiner Karriere Wachstumshormone vom Landeskadertrainer empfohlen - weil ich nicht sonderlich groß und breit gewachsen war/bin.
    Ich habe den Trainer dem Verband gemeldet - und was ist passiert? Er hat jetzt noch mehr Ämter inne als vorher.
    Es muss also generell ein Umdenken geschehen - nicht nur im Radsport. Ich kenne Nachwuchsfußballer die ebenfalls gedopt haben bzw. von Trainern dazu gebracht wurden.

    So mal etwas Dampf ablassen hier.


    Schön das dich die Hetzerei gegenüber Lügnern und Betrügern aufregt
    Sie haben es nicht anders verdient ....

    Jan Ullrich hat die ganze Zeit bestritten das er gedopt hat und dann rückt er mit der Sprache raus, dass er Blutdoping betrieben hat. Er hat genauso systematisches Doping betrieben wie ein gewisser Herr Armstrong.
    Und sowas arbeitet dann als Repräsentant für den ach so "sauberen Radsport".

    Aber was einfach noch trauriger ist, ist ein gewisser Erik Zabel.
    2007 verkündet er unter Tränen, bei der Tour de France 1996 eine Woche lang Doping mit EPO betrieben zu haben.
    Aber da er es nicht vertragen hat, hat er danach "nie wieder gedopt".
    Dann sagte er auf der PK damals sowas wie: "Er möchte ein Vorbild für sein Sohn sein".

    2013 kommt raus das er gedopt hat und gibt zu von 1996 bis 2003 mit EPO, Kortison und Eigenblut gedopt zu haben.

    Sowas ist einfach lächerlich ... zuerst lügt er 2007 die ganze Nation an, bis er 6 Jahre danach mit der Wahrheit rausrückt.
    Sowas ist erbärmlich ... zuerst einen auf Saubermann machen, versuchen bei den Leuten Mitgefühl zu bewirken und dann lässt er die Bombe platzen.

    Ich weiß nicht wer lächerlicher ist Ullrich oder Zabel, für mich sind beide einfach nur jämmerlich ... sie waren früher Idole und hatten viele Fans und diese haben sie Jahre lang belogen. Also finde ich die Hetzerei gerechtfertigt, wer mir da nicht zustimmt, sollte die Fanbrille mal absetzen!

    1. Klar werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht. Welche Person interessiert das Mr. X für das Team Dopingmittel besorgt hat? Es ist doch viel interessiert wie ein 7 - maliger Toursieger beschießen hat.

    2. Klar wird in fast jeder Sportart gedopt ... was soll der Vergleich mit dem Fußball jetzt?
    Im Fußball wurde Doping zwar kleingeredet oder ignoriert, aber war das im Radsport anders? Bei Lance Armstrong wurde es auch ignoriert und er wurde auch von vielen Leuten in hohen Ämtern gedeckt. Und im Radsport fließt auch einiges an Kohle ...

    Da sieht man was Radsport für ein dreckige Sportart ist ... das die Jugend zum Dopen genötigt wird toll ...

    Ihr braucht mir nicht jetzt angekommen mit der heutige Radsport ist sauber ... Siehe Valverde oder Contador ... das hilft nicht dabei, dass das Ansehen vom Radsport steigt.

    Dazu kommt die Tour von 1998 ... alleine die Festina-Affäre ...
    Und von den 189 sind angeblich 57 Fahrer gedopt gewesen ... sprich ca. 30 % ...

    Ich meine mit der Vergangenheit, können die Sportler von heute nichts, klar ist es scheiße das sie mit ihnen verglichen werden.

    Aber das wird immer so weiter gehen, wenn irgendwelche Dopinggeständnisse oder Dopingüberführungen riesige Wellen in der Medialen Welt um sich schlagen


    Zumal ja auch die Frage zu stellen wäre, ob es nicht zuletzt in der Verantwortung des Sportlers liegt, zu dopen oder eben nicht zu dopen...wer denen die Mittel anbietet, ist sicherlich auch kein guter Mensch, aber es ist ja nicht so, als ob die ganzen Profis mit vorgehaltener Waffe dazu gezwungen werden...

  • 30.07.2013 06:59 Uhr

    Hallomela schrieb:

    Airbenderin schrieb:
    Danke! Mich regt diese Hetze gegen Zabel, Ullrich und Co tierisch auf.
    1. Werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht - bis auf Fuentes sind die Hintermänner glimpflich davon gekommen.
    2. Wird in jeder Sportart gedopt - nur fließen in manche Sportarten leider mehr Geld als in Andere, sodass zB. der Fußball immer schön eine weiße Weste behält.

    Ich war übrigens Profi Radfahrerin und mir wurden am Anfang meiner Karriere Wachstumshormone vom Landeskadertrainer empfohlen - weil ich nicht sonderlich groß und breit gewachsen war/bin.
    Ich habe den Trainer dem Verband gemeldet - und was ist passiert? Er hat jetzt noch mehr Ämter inne als vorher.
    Es muss also generell ein Umdenken geschehen - nicht nur im Radsport. Ich kenne Nachwuchsfußballer die ebenfalls gedopt haben bzw. von Trainern dazu gebracht wurden.

    So mal etwas Dampf ablassen hier.


    Schön das dich die Hetzerei gegenüber Lügnern und Betrügern aufregt
    Sie haben es nicht anders verdient ....

    Jan Ullrich hat die ganze Zeit bestritten das er gedopt hat und dann rückt er mit der Sprache raus, dass er Blutdoping betrieben hat. Er hat genauso systematisches Doping betrieben wie ein gewisser Herr Armstrong.
    Und sowas arbeitet dann als Repräsentant für den ach so "sauberen Radsport".

    Aber was einfach noch trauriger ist, ist ein gewisser Erik Zabel.
    2007 verkündet er unter Tränen, bei der Tour de France 1996 eine Woche lang Doping mit EPO betrieben zu haben.
    Aber da er es nicht vertragen hat, hat er danach "nie wieder gedopt".
    Dann sagte er auf der PK damals sowas wie: "Er möchte ein Vorbild für sein Sohn sein".

    2013 kommt raus das er gedopt hat und gibt zu von 1996 bis 2003 mit EPO, Kortison und Eigenblut gedopt zu haben.

    Sowas ist einfach lächerlich ... zuerst lügt er 2007 die ganze Nation an, bis er 6 Jahre danach mit der Wahrheit rausrückt.
    Sowas ist erbärmlich ... zuerst einen auf Saubermann machen, versuchen bei den Leuten Mitgefühl zu bewirken und dann lässt er die Bombe platzen.

    Ich weiß nicht wer lächerlicher ist Ullrich oder Zabel, für mich sind beide einfach nur jämmerlich ... sie waren früher Idole und hatten viele Fans und diese haben sie Jahre lang belogen. Also finde ich die Hetzerei gerechtfertigt, wer mir da nicht zustimmt, sollte die Fanbrille mal absetzen!

    1. Klar werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht. Welche Person interessiert das Mr. X für das Team Dopingmittel besorgt hat? Es ist doch viel interessiert wie ein 7 - maliger Toursieger beschießen hat.

    2. Klar wird in fast jeder Sportart gedopt ... was soll der Vergleich mit dem Fußball jetzt?
    Im Fußball wurde Doping zwar kleingeredet oder ignoriert, aber war das im Radsport anders? Bei Lance Armstrong wurde es auch ignoriert und er wurde auch von vielen Leuten in hohen Ämtern gedeckt. Und im Radsport fließt auch einiges an Kohle ...

    Da sieht man was Radsport für ein dreckige Sportart ist ... das die Jugend zum Dopen genötigt wird toll ...

    Ihr braucht mir nicht jetzt angekommen mit der heutige Radsport ist sauber ... Siehe Valverde oder Contador ... das hilft nicht dabei, dass das Ansehen vom Radsport steigt.

    Dazu kommt die Tour von 1998 ... alleine die Festina-Affäre ...
    Und von den 189 sind angeblich 57 Fahrer gedopt gewesen ... sprich ca. 30 % ...

    Ich meine mit der Vergangenheit, können die Sportler von heute nichts, klar ist es scheiße das sie mit ihnen verglichen werden.

    Aber das wird immer so weiter gehen, wenn irgendwelche Dopinggeständnisse oder Dopingüberführungen riesige Wellen in der Medialen Welt um sich schlagen



    Du verstehst einfach nicht, dass überall gedopt wird, aber der Radsport und mit Abstrichen noch die Leichtathletik als alleiniger Sündenbock dargestellt werden. So ist es aber nun mal nicht.
    Für die meisten Leute heißt es: Radsport -> Doping.

    Oben postet MOD einen Link zur positiven A-Probe von Cilic. Der Mann ist im Moment auf Platz 11 der Tennisweltrangliste. Und wen interessiert es? Niemanden. Man stelle sich vor, der 11. der Tour de France wäre gedopt. Da würde jeder aus seinem Loch kommen und einwerfen : "Ach im Radsport, da sind doch alle gedopt"

    Übrigens standen auf Fuentes Listen auch Namen von Fußballern. Warum sind eigentlich diese Namen nie veröffentlicht worden? [Ironie]Achnee, der Fußball ist ja unantastbar und da würde Doping auch sicher nichts nützen. [/Ironie]


  • Hallomela Hallomela 30.07.2013 11:50 Uhr

    Furb666 schrieb:

    Hallomela schrieb:

    Airbenderin schrieb:
    Danke! Mich regt diese Hetze gegen Zabel, Ullrich und Co tierisch auf.
    1. Werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht - bis auf Fuentes sind die Hintermänner glimpflich davon gekommen.
    2. Wird in jeder Sportart gedopt - nur fließen in manche Sportarten leider mehr Geld als in Andere, sodass zB. der Fußball immer schön eine weiße Weste behält.

    Ich war übrigens Profi Radfahrerin und mir wurden am Anfang meiner Karriere Wachstumshormone vom Landeskadertrainer empfohlen - weil ich nicht sonderlich groß und breit gewachsen war/bin.
    Ich habe den Trainer dem Verband gemeldet - und was ist passiert? Er hat jetzt noch mehr Ämter inne als vorher.
    Es muss also generell ein Umdenken geschehen - nicht nur im Radsport. Ich kenne Nachwuchsfußballer die ebenfalls gedopt haben bzw. von Trainern dazu gebracht wurden.

    So mal etwas Dampf ablassen hier.


    Schön das dich die Hetzerei gegenüber Lügnern und Betrügern aufregt
    Sie haben es nicht anders verdient ....

    Jan Ullrich hat die ganze Zeit bestritten das er gedopt hat und dann rückt er mit der Sprache raus, dass er Blutdoping betrieben hat. Er hat genauso systematisches Doping betrieben wie ein gewisser Herr Armstrong.
    Und sowas arbeitet dann als Repräsentant für den ach so "sauberen Radsport".

    Aber was einfach noch trauriger ist, ist ein gewisser Erik Zabel.
    2007 verkündet er unter Tränen, bei der Tour de France 1996 eine Woche lang Doping mit EPO betrieben zu haben.
    Aber da er es nicht vertragen hat, hat er danach "nie wieder gedopt".
    Dann sagte er auf der PK damals sowas wie: "Er möchte ein Vorbild für sein Sohn sein".

    2013 kommt raus das er gedopt hat und gibt zu von 1996 bis 2003 mit EPO, Kortison und Eigenblut gedopt zu haben.

    Sowas ist einfach lächerlich ... zuerst lügt er 2007 die ganze Nation an, bis er 6 Jahre danach mit der Wahrheit rausrückt.
    Sowas ist erbärmlich ... zuerst einen auf Saubermann machen, versuchen bei den Leuten Mitgefühl zu bewirken und dann lässt er die Bombe platzen.

    Ich weiß nicht wer lächerlicher ist Ullrich oder Zabel, für mich sind beide einfach nur jämmerlich ... sie waren früher Idole und hatten viele Fans und diese haben sie Jahre lang belogen. Also finde ich die Hetzerei gerechtfertigt, wer mir da nicht zustimmt, sollte die Fanbrille mal absetzen!

    1. Klar werden nur die Sportler in die Öffentlichkeit gebracht. Welche Person interessiert das Mr. X für das Team Dopingmittel besorgt hat? Es ist doch viel interessiert wie ein 7 - maliger Toursieger beschießen hat.

    2. Klar wird in fast jeder Sportart gedopt ... was soll der Vergleich mit dem Fußball jetzt?
    Im Fußball wurde Doping zwar kleingeredet oder ignoriert, aber war das im Radsport anders? Bei Lance Armstrong wurde es auch ignoriert und er wurde auch von vielen Leuten in hohen Ämtern gedeckt. Und im Radsport fließt auch einiges an Kohle ...

    Da sieht man was Radsport für ein dreckige Sportart ist ... das die Jugend zum Dopen genötigt wird toll ...

    Ihr braucht mir nicht jetzt angekommen mit der heutige Radsport ist sauber ... Siehe Valverde oder Contador ... das hilft nicht dabei, dass das Ansehen vom Radsport steigt.

    Dazu kommt die Tour von 1998 ... alleine die Festina-Affäre ...
    Und von den 189 sind angeblich 57 Fahrer gedopt gewesen ... sprich ca. 30 % ...

    Ich meine mit der Vergangenheit, können die Sportler von heute nichts, klar ist es scheiße das sie mit ihnen verglichen werden.

    Aber das wird immer so weiter gehen, wenn irgendwelche Dopinggeständnisse oder Dopingüberführungen riesige Wellen in der Medialen Welt um sich schlagen



    Du verstehst einfach nicht, dass überall gedopt wird, aber der Radsport und mit Abstrichen noch die Leichtathletik als alleiniger Sündenbock dargestellt werden. So ist es aber nun mal nicht.
    Für die meisten Leute heißt es: Radsport -> Doping.

    Oben postet MOD einen Link zur positiven A-Probe von Cilic. Der Mann ist im Moment auf Platz 11 der Tennisweltrangliste. Und wen interessiert es? Niemanden. Man stelle sich vor, der 11. der Tour de France wäre gedopt. Da würde jeder aus seinem Loch kommen und einwerfen : "Ach im Radsport, da sind doch alle gedopt"

    Übrigens standen auf Fuentes Listen auch Namen von Fußballern. Warum sind eigentlich diese Namen nie veröffentlicht worden? [Ironie]Achnee, der Fußball ist ja unantastbar und da würde Doping auch sicher nichts nützen. [/Ironie]




    Warum sollte überall gedopt werden? Ich glaube kaum das so Sportarten wie Curling von Doping betroffen ist. Es gibt viele Sportarten wo gedopt wird, aber ich denke es gibt auch einige, die Dopingfrei sind.
    Ja warum wird Radsport als alleiniger Sündenbock dargestellt?
    Ganz einfach, weil diese Sportart, immer mit Doping auffällt.
    Klar wird im Fußball Doping betrieben, aber es kommen nur vereinzelte Fälle hoch.
    Aber Radsport gibt es jedes Jahr neue Enthüllungen. Das hilft nicht dabei das Ansehen zusteigen. Vielleicht ist der Radsport sauber ... aber solange jedes Jahr irgendwelche Dopingfälle von den ehemaligen Stars rauskommt, wird es nicht anders.

    Wenn interessiert schon das der ehemalige Weltstar Deco Doping nachgewiesen wurde?
    Es ist einfach interessanter wie 1998, 30% des Fahrerfelds gedopt gewesen ist. Und davon sehr viele Topstars und weil auch unsere deutschen Stars mit Doping aufgefallen sind, ist es doch viel interessanter für die Medien...

    Warum interessiert es keine sau das Cilic "gedopt" (B-Probe abwarten)ist?
    Weil der Tennis keine Sportart ist, die mit Doping in den Schlagzeilen steht.
    Im Gegensatz zum Radsport, der immer mit Dopingenthüllungen in den Schlagzeilen steht.
    Er würde auch nicht in den Schlagzeilen stehen, wenn der 11 der TDF des Doping überführt wurde ... sie stehen in den Schlagzeilen, weil die Topstars überführt werden "Armstrong, Ullrich, Zabel, Valverde, Contador etc."
    Wenn im Tennis Nadal, Federer oder Đoković des Doping überführt werden würde, dann würde es viel heftiger in den Medien stehen.

    Warum wurden die Namen der Fußballer nicht veröffentlicht? Weil es in der Gerichtsverhandlung nur über den Radsport ging. Da kannst du dich bei der Justiz bedanken ...
    Man kann nur hoffen, dass Fuentes mit der Namen rausrückt, was er eigentlich vor hatte.

  • roxar roxar 30.07.2013 12:04 Uhr
    Dem Radsport einen Strick draus zu drehen, dass man bzgl. Doping inzwischen wohl aktiv ist/wird, ist ja an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten

    Dass nichtmal die Namen der Fußballer auf der Fuentes-Liste ermittelt werden, sagt mMn viel drüber aus wie man dort über Doping denkt. Der Radsport scheint auf dem Gebiet defintiv weiter zu sein als viele andere Sportarten.

    Edit:
    Und diese ewig langen Zitate von Beiträgen mit ewig langen Zitaten... Muss das immer sein, wenn man seinen Beitrag direkt drunter pflanzt?

  • Stebbard Stebbard 30.07.2013 13:20 Uhr
    Ich finde, dass die Rhetorik der Anhänger des Radsports sehr an die Aussagen derjenigen Leute erinnert, welche bis zuletzt an die Unschuld und die Befähigung diverser Politik geglaubt haben. Auch da war es stets der Kritiker, der als 'Hetzer' dargestellt wird, und nicht der Urheber des Betrugs, der angegangen wurde. Denn um eines müssen wir uns klar sein: Doping ist nicht kein Kavaliersdelikt, sondern organisierter Betrug.

    Dass im Radsport so viele aktive gedopt sind, das ist mir persönlich relativ egal. Ich finde es daher witzig, dass stets gesagt, dass mir alles andere egal sei. Wo nehmt ihr das her? Ich habe stets gesagt, dass natürlich auch woanders gedopt wird. Ich habe dies lediglich eingeschränkt, dass die strukturellen und organisierten Ausmaße des Radsportes ein Problem für sich darstellen. Der Versuch, den Fokus auch auf andere Sportarten zu legen, wirkt da doch ein wenig hilflos. Macht es die strukturellen Defizite des Radsports besser, wenn andere Verbände sich hier ebenso hilflos anstellen?

    Dass der Radsport nun als der Brennpunkt der Thematik dar steht, das hat er sich allen voran selber zuzuschreiben, durch ihren ewigen Unwillen sich dieser Strukturen zu entledigen - weil das natürlich nicht ohne Verlust von Qualität und Expertise geht und da der Zuschauer in aller erste Linie ein Spektakel will, kümmert dieser sich auch nicht sonderlich um Werte oder Begriffe wie Ethik.
    Wo ist die glaubwürdige Abkehr von den Leuten, die den Radsport dahin gebracht haben, wo er derzeit ist? Sie verdienen weiterhin ihre Brötchen im engsten Zirkel der Verbände und Teams. Wo ist der große Aufschrei der scheinbar sauberen Sportler, die fein weiterhin Seite an Seite mit den großen Dopingsündern fahren. Fast jeder entlarvte Radsportler erzählt dieselben Geschichten, zuletzt ja auch Erik Zabel. Er plaudert, der wird aus dem Geschäft verbannt. Das sind zwar Erzählungen von Leuten, die nur noch wenig zu verlieren haben, aber angesichts der Erfahrungen der letzten nun rund 15 Jahre, halte ich sie für durchaus plausibel.
    Wie sehr fällt denn der Dopingsünder? Gut - er ist vielleicht zwei Jahre gesperrt, konnte aber zuvor viele Gelder und einen großen Ruhm einheimsen, darf später wieder um die großen Gelder fahren und mit gewisser Wahrscheinlichkeit findet er eine Anstellung in der heimischen Branche. Die jetzt aufgeflogenen Sünder müssen nicht einmal um ihre Einträge in die Geschichtsbücher fürchten. Und das soll für einen glaubhaften Wandel des Sports führen?

    Glaubt ihr ernsthaft, dass die Entscheidungsträger, die die Welt '07/'08 in die Finanzkrise gestürzt haben, auch diejenigen sein sollten, welche die zukünftige Architektur und deren Strukturen auf die Beine stellen?

    Es ist dieser strukturelle und organisierte Betrug, der mich stört - nicht der einzelne Sportler, der versucht hat, seine körperliche Leistungsfähigkeit durch diverse Mittelchen zu verbessern. In einer Gesellschaft, in der nur noch das Funktionieren stört, ist dies ein nur mehr als menschliches Streben. Ich würde lügen, wenn ich noch nie darüber nachgedacht hätte, mir durch stimulierende Arzneien meine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern (auch wenn Studien darauf hindeuten, dass es in meinen Bereichen eher zu negativen Ergebnissen führt). Von daher ist Doping nicht nur ein sport- sondern auch allgemeinpolitisches Thema.

    Natürlich wird überall gedopt und auch in anderen Sportarten wie bspw. dem Fußball. Nur sind hier (leider) noch nicht die strukturellen Ausmaße bekannt, weshalb der Fokus hier noch bei den Einzelsportlern steht. Das macht es nicht besser, stellt somit aber jeweils ein separat zu betrachtendes Phänomen dar. Was kann die Leichtathletik dafür, dass im Radsport seiten der Verbände und Politik aber auch mal so wirklich alles dafür getan wurde, dass man diesem nur noch Misstrauen kann?
    Von daher auch mal Merci an den Beitrag von Airbenderin.

    Für den Fußball - ähnlich wie anderen Teamsportarten - glaube ich (von wissen kann ja keine Rede sein), dass der Vorteil von Doping einfach zu gering ist, als dass man die katastrophalen Kosten eingehen würde. Dort zählt viel mehr die Strategie und Taktik als die (natürlich auch wichtige) Physis. Aber wenn im Fußball herauskommt, dass 7 der letzten 10 Meister systematisch gedopt haben, dann kannst du dir sicher sein, dass die Aufmerksamkeit auch hier da sein wird. Nur sind wir hier (aus welchen Gründen auch immer) noch nicht soweit.

  • Stebbard Stebbard 03.08.2013 10:55 Uhr
    ... aber stets mit dem Finger auf die böse DDR zeigen.

    Bericht der Humboldt-Universität Berlin. Wie die Bundesrepublik jahrelang Doping förderte

    Anabolika, Testosteron, Östrogen, Epo: Über Jahrzehnte wurden in der Bundesrepublik leistungssteigernde Mittel erforscht und an Sportler verteilt. Funktionäre deckten das System, auch die Politik war eingeweiht. Ein Bericht der Berliner Humboldt-Universität enthüllt die Ausmaße des Doping-Systems in Westdeutschland. Jetzt gibt es Streit um die Veröffentlichung der Studie.

    via Sueddeutsche


    [...]Demnach finanzierte der Staat über Jahrzehnte aus Steuermitteln Versuche mit leistungsfördernden Substanzen wie Anabolika, Testosteron, Östrogen oder dem Blutdopingmittel Epo. Laut den Autoren geschah das nicht etwa als Reaktion auf das Staatsdoping in der DDR, sondern parallel dazu. Die Fäden liefen dabei im 1970 gegründeten Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zusammen, das bis heute dem Bundesinnenministerium untersteht. Der konkrete Umfang und die genauen Kosten sind unklar. Den HU-Historikern zufolge verteilte das BISp jedoch allein zehn Millionen D-Mark an die zentralen sportmedizinischen Standorte in Freiburg, Köln und Saarbrücken.[...]

  • Stebbard Stebbard 05.08.2013 20:38 Uhr
    Veröffentlichung der Dopingstudie. 680 Seiten Details fehlen

    Berichte zur Studie über Doping in der Bundesrepublik Deutschland sind trotz aller vorgeschobenen Gründe der Beteiligten nun online abrufbar. Nach SZ-Informationen wollte vor allem Hans-Peter Friedrich den Vorwurf entkräften, er habe etwas zu vertuschen. In den Unterlagen fehlen jedoch wichtige Details - zum Beispiel Namen einflussreicher Politiker.

    via Sueddeutsche




    Der SPD-Sportsprecher Martin Gerster glaubt, dass all die Hindernisse nur vorgeschoben waren, um die für die Bundesregierung unangenehme Publikation zu verschleppen. "Man hat versucht, das Thema über den Wahlkampf zu retten", sagt Gerster. Das deckt sich mit einer Aussage von CDU-Sportsprecher Klaus Riegert Ende Juni im Sportausschuss: "Das klären wir in Ruhe in der nächsten Legislaturperiode."

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 05.08.2013 20:42 Uhr
    Der böse radsport mal wieder.... Alle gedopt und immer nur am verschleiern.....

    Ach.. Moment...

  • Stebbard Stebbard 05.08.2013 21:09 Uhr
    ... ist ja auch weiterhin so.

  • Angel_of_Death Angel_of_Death 05.08.2013 21:15 Uhr

    masterofdisaster666 schrieb:
    Der böse radsport mal wieder.... Alle gedopt und immer nur am verschleiern.....

    Ach.. Moment...


    Laber doch nicht so nen Schrott...kein Mensch sagt, dass nur deine Superhelden auf zwei Raedern dopen...

  • killlogic killlogic 05.08.2013 21:28 Uhr

  • masterofdisaster666 masterofdisaster666 06.08.2013 19:54 Uhr
    Doping-Razzia bei Team Jamaika

    In ihrem Trainingslager in der russischen Hauptstadt wurden bei einer umfassenden Dopingkontrolle Blutproben aller Sportler genommen. Dies bestätigten Offizielle der jamaikanischen Nationalmannschaft.


  • Crossoveraner Crossoveraner 06.08.2013 20:02 Uhr

    Wäre geil eine zweite Leichtathletik-WM zu veranstalten, nur für gedopte, wer nicht gedopt sein sollte darf nicht mitmachen, es geht ja um Leistungssteigerung!

  • roxar roxar 06.08.2013 21:30 Uhr
    Wär schon ein sinnvoller Vorschlag.
    Olympics, Paralymics und Dopilymics wär auch gut

  • Stebbard Stebbard 07.08.2013 14:36 Uhr
    Ein Gastbeitrag von Sylvia Schenk, 2001 bis 2004 Präsidentin des BDR

    Doping in Deutschland. Die Heuchelei geht weiter

    Was ist Erik Zabel nun, Sünder oder Südenbock? Viele haben am Radsport-Hype gut verdient und lieber nicht so genau hingeschaut, wenn es um Doping ging. Voraussetzung für einen Neubeginn bleibt die Aufklärung der Vergangenheit.

    [...]

    Wenn sich wirklich etwas ändern soll, dann muss das tief verwurzelte System geknackt, müssen Strukturen und Sportkultur grundlegend geändert werden. [...] Voraussetzung für einen Neubeginn bleibt jedoch die Aufklärung der Vergangenheit. Nur wenn noch bestehende Netzwerke zerschlagen, Erpressungspotenziale ausgeschlossen sind und die Wege zum und beim Doping analysiert wurden, können wirksame Prävention und Kontrollen entwickelt werden. Die Führung muss mit gutem Beispiel vorangehen, Transparenz und Integrität vorleben.

    via Sueddeutsche

  • roxar roxar 10.08.2013 14:00 Uhr
    Aus dem Artikel:
    Wenn sich am Verhalten der Spitze nichts ändert, fehlt die Glaubwürdigkeit im Anti-Doping-Kampf.


    Gilt dann wohl anderswo genauso

    Deutliche Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB): Der Pharmakologe Fritz Sörgel hat den künftigen Umfang der Blutkontrollen im deutschen Profi-Fußball als "eine große Farce" bezeichnet.

    Quelle

    Das nennt man dann wohl nicht vorhandener Anti-Doping-Kampf

  • Airbenderin Airbenderin 10.08.2013 22:52 Uhr
    War übrigens gerade eine sehr interessante Diskussion zum Thema im Sportstudio (ZDF)

  • Schoner91 Schoner91 11.08.2013 01:54 Uhr
    Entweder man kann Tennis oder Fußball spielen oder nicht... alle "Ballsportarten" sind halt weniger durchs Doping beinflussbar!

  • GraveDog GraveDog 11.08.2013 05:52 Uhr
    Das würd ich naiv nennen

    Grad in den von dir genannten Sportarten spielt doch Kondition ne entscheidende Rolle.
    Dass man Technik nicht erdopen kann, sehe ich zwar auch so, aber das muss ja auch gar nicht sein

  • Schoner91 Schoner91 11.08.2013 10:23 Uhr
    Wieso naiv? Das die auch was nehmen mag sein kann sein... Aber zb. Fußball ist halt nunmal auch eine Teamsportart und da kann ich mir noch so viel spritzen werd aus nem Kreisklassekicker kein Bundesligaspieler!
    Denke Kraft für 90 Minuten aufem Platz rumzulaufen ist halt auch was anderes wie wie ein gestörter Berge mit Steigungen von ka wieviel % hochzuradeln!

Festicket
Bitte logge dich ein um einen Kommentar zu schreiben