Festival Community

Umweltschutz, WWF & Co

eröffnet von StonedHammer am 02.07.2011 13:47 Uhr - letzter Kommentar von roxar

92 Kommentare (Seite 4)


  • martinzinnecker martinzinnecker 24.01.2012 23:09 Uhr
    An dem Problem sind wir ja alle mit Schuld, übertrieben gesagt.

    "Alle" wollen so günstig wie möglich Lebensmittel kaufen.

    Würde es sich mehr lohnen hochqualitative und dementsprechend teurere Ware zu kaufen würden die Firmen auch das produzieren.

    Entschuldigen tut dies rein gar nix, aber der Markt entwickelt sich da hin, woher kommen auch sonst die Gammelfleisch-Skandale, und es wird nichts dagegen gemacht, Staat und Gemeinden profitieren mit und alle Nachteile kommen sozusagen ganz unten an, bei denen die keinen anderen Job finden und denen die sich nichts anderes zu Essen leisten können.


  • alex-der-grosse alex-der-grosse 24.01.2012 23:29 Uhr
    Habe gestern in der Tagesschau gehört, das zumindest das deutsche Fleisch in der letzten Zeit von der Qualität her besser geworden. Immerhin. Dennoch muss man natürlich immer darauf achten, was man kauft. Bio hilft, aber ist nicht alles, wer nicht grad im Zentrum des Ruhrgebietes oder Berlins wohnt könnte auch zu den Höfen fahren, die ihre eigenen Sachen direktvermarkten, oder dieses über das Internet bestellen.

    Krasse Beobachtung von mir selber ist, dass das Fleisch von einem benachbarten Biohof beim Braten wirklich nur minimalst an Größe verliert; ein vergleichbares Stück aus dem Supermarkt verliert gerne mal 30% oder mehr. Was das nun heißt weiß ich incht...

  • Stebbard Stebbard 25.01.2012 07:10 Uhr
    Einer der Gründe, warum ich fast komplett auf Geflügelfleisch verzichte. Wiesenhof ist hier mit Sicherheit nicht die große Ausnahme auf dem Markt.

    Krasse Beobachtung von mir selber ist, dass das Fleisch von einem benachbarten Biohof beim Braten wirklich nur minimalst an Größe verliert; ein vergleichbares Stück aus dem Supermarkt verliert gerne mal 30% oder mehr. Was das nun heißt weiß ich incht...


    Das ist bei vielen Lebensmittel so, dass sich der Preisvorteil durch Mangel an Qualität oftmals durch die dadurch notwendige Quantität ins negative verdreht. Vergleich bspw. mal die Sättigung bei Brot vom Discounter und vom lokalen Bäcker.

  • Stebbard Stebbard 27.03.2012 22:31 Uhr
    Gasleck in der Nordsee

    An der Elgin-Bohrinsel in der Nordsee strömen große Mengen Gas aus. Umweltschützer fürchten ein Ökodesaster, rund um die Plattform könnten sich Todeszonen bilden. Der Aktienkurs des Betreibers Total ist abgestürzt.

    via Spiegel Online


    abgestürzt heißt übrigens ca. -2%.

  • FBG FBG 28.03.2012 08:03 Uhr
    (also zum "absturz", nicht zum leck; bitte nicht falsch verstehen)


  • roxar roxar 31.03.2012 17:22 Uhr
    Auch wenns natürlich "nur" symbolisch ist:

    Eigentlich immer wieder ne gute Aktion um Probleme wie Co2-Ausstoß, Klimawandel und Ressourcenverschwendung für einen Moment ins öffentliche Bewusstsein zu rücken

  • Stebbard Stebbard 12.06.2012 21:20 Uhr
    22.40 auf ARTE

    Abgefackelt. Wie die Ölkonzerne unser Klima killen

    Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte "Gas Flaring" verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.

  • StonedHammer StonedHammer 12.06.2012 21:33 Uhr ADMIN
    und irgendwann erzählen sie uns dann doch glatt "gas wird knapp" darum müssen wir den preis erhöhen

  • Lou9595 Lou9595 12.06.2012 21:33 Uhr

    Stebbard schrieb:
    22.40 auf ARTE

    Abgefackelt. Wie die Ölkonzerne unser Klima killen

    Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte "Gas Flaring" verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.



    Danke für den Tipp! Habe letztes Jahr zu dem Thema meine Präsi fürs Abitur gehalten, mit Bezug auf Nigeria.

    Ganz schlimm und traurig, was da passiert!

  • Christian Christian 25.01.2013 17:36 Uhr ADMIN
    Agraprofit - überwiegt die Schnäppchenmentalität oder ein ethisches Bewusstsein? Der Kurzfilm dokumentiert eine Guerilla Aktion, die im September 2012 auf dem Wochenmarkt einer deutschen Großstadt durchgeführt wurde.

  • Rhapsode Rhapsode 25.01.2013 17:46 Uhr

    Christian schrieb:
    Agraprofit - überwiegt die Schnäppchenmentalität oder ein ethisches Bewusstsein Der Kurzfilm dokumentiert eine Guerilla Aktion, die im September 2012 auf dem Wochenmarkt einer deutschen Großstadt durchgeführt wurde.



    Sehr schöne Idee, aber ich finde, dass sie es dann doch etwas zu eindeutig dargestellt haben. Umso erschreckender, manche Reaktionen zu sehen...

  • Crossoveraner Crossoveraner 25.01.2013 18:23 Uhr

    Darf man eigentlich mit der Farbspraydose ein Kreuz auf den Nerzmantel machen fall´s ich einen Menschen wieder damit auf der Straße sehe: als Message? Ich find´s politisch korreckt, aber der Richter würde mir bestimmt etwas anderes sagen!

  • Moe88 Moe88 25.01.2013 18:50 Uhr
    Krasse Geschichte...Ich hab das gefühl, die meisten leuten hören einfach überhaupt nicht zu...

  • roxar roxar 01.06.2016 11:18 Uhr
    Bei Rewe gibt es keine Plastiktüten mehr

    Erst wurden die Plastiktüten kostenpflichtig, nun folgt das komplette Aus – zumindest bei Rewe. Die Supermarktkette will ihren wöchentlich 27 Millionen Kunden umweltschonende Alternativen bieten.
    (via Welt)


    Anscheinend bewirkt freiwillige Selbstverpflichtung des Einzelhandels ja doch was...

  • schlafmuetze schlafmuetze 01.06.2016 11:21 Uhr

    roxar schrieb:
    Bei Rewe gibt es keine Plastiktüten mehr

    Erst wurden die Plastiktüten kostenpflichtig, nun folgt das komplette Aus – zumindest bei Rewe. Die Supermarktkette will ihren wöchentlich 27 Millionen Kunden umweltschonende Alternativen bieten.
    (via Welt)


    Anscheinend bewirkt freiwillige Selbstverpflichtung des Einzelhandels ja doch was...


    Leider noch nicht komplett, denn die dünnen und viel unsinnigeren Türen beim Obst/Gemüse wird es erstmal weiterhin geben...

  • roxar roxar 01.06.2016 11:26 Uhr
    Ich hoffe mal, dass man auch da (wie es ja im Artikel steht) nach Alternativen sucht.Aber noch wichtiger ist es sowieso den ganzen Plastikmüll abzuschaffen... Bringt ja auch nichts wenn der Jutebeutel nach dem Einkauf trotzdem noch halb voll mit Plastik ist.
    Aber die Vorreiterrolle von einem so großen Unternehmen ist sicherlich wichtig um da Bewusstsein zu schaffen.

  • schlafmuetze schlafmuetze 01.06.2016 11:30 Uhr
    Ganz auf Deiner Seite.
    Verstehe nicht, warum man da nicht einfach wie früher bei "Tante Emma" die dunklen trichterförmigen Tüten aus Papier nehmen kann.


  • roxar roxar 01.06.2016 11:34 Uhr
    Die Papiertüten sind anscheinend auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Der Nabu kritisiert ja auch, dass die ebenso in der Herstellung ebenso umweltschädlich sind. Ich bin mal gespannt was sich da auf Dauer tut, und ob da solche Unternehmen wie Edeka, Lidl, Aldi und co nachziehen...

MyFestivalShop
Bitte logge dich ein um einen Kommentar zu schreiben