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Pitchfork Music Festival Paris 2014

30.10.2014 - 01.11.2014,
Paris ()
Paris  Frankreich
Belle And Sebastian, Caribou, MogwaiUVM

Pitchfork Music Festival Paris ist ein Indie, Pop, Rock, Electronic und Hip Hop Festival, das vom 30.10.2014 bis 01.11.2014 in Paris (FR) stattgefunden hat. Das Festival wurde von ca. 3.000 Fans besucht. Tickets kosteten EUR 110,00. Die Top-Acts waren Belle And Sebastian, Caribou und Mogwai. Darüber hinaus waren The War On Drugs, Four Tet, Son Lux, James Blake, Ought, MØ und viele mehr mit dabei.

Pitchfork Music Festival ist das Schwester-Festival vom Pitchfork Music Festival Paris 2014, das vom 18.07.2014 bis 20.07.2014 in Chicago in der Nähe von Chicago (US) stattgefunden hat.

Pitchfork Paris 2014 Line Up

Belle And Sebastian Caribou Mogwai
Chvrches Future Islands James Blake Jungle St. Vincent The Notwist The War On Drugs
Charlotte OC D.D. Dumbo Four Tet Foxygen How To Dress Well. Jon Hopkins Jessy Lanza Kaytranada Kwamie Liv Movement Ought Perfect Pussy Son Lux Tobias Jesso Jr. Tune-Yards

Pitchfork Music Festival Paris Kommentare

23 Kommentare

4 Diskussionen zu Pitchfork Music Festival Paris
  • PastorOfMuppets PastorOfMuppets
    Ich war am vergangenen Wochenende für zwei Tage (Freitag und Samstag) beim Festival und lasse mal meine Eindrücke hier.


    pitchforkmusicfestival.fr/en/

    Das Festival findet im nordöstlichen Teil von Paris in der Grande Halle de la Vilette statt. Die Halle fasst laut Wikipedia 13.500 Besucher, wobei das Festival recht deutlich vom Ausverkauf entfernt gewesen sein dürfte. Das Wochenendticket kostetet in der letzten Preisstufe etwa 130€, die Tagestickets gab es für gut 50€ bzw. 55€ für den Samstag. Keine Ticketkategorie war ausverkauft. Ich hatte vor 3-4 Wochen meine Tagestickets gekauft und ein paar Tage vor dem Festival kam Frust auf: Das Festival wollte noch Tickets loswerden und hat Tagestickets für gut 40€ und Tickets für zwei Tage für 80€ angeboten. Sowas geht natürlich gar nicht und ist ein enorm schlechtes Zeichen an die Kunden, die vorher gekauft haben.

    Zum Konzept: Es gibt zwei Bühnen an den Kopfenden der Halle, die abwechselnd bespielt werden. Somit kann man theoretisch alle Acts sehen. Der Sound war dabei durchgehend super, da gab es nicht ansatzweise etwas zu meckern. Glasklar und eine super Lautstärke. Zwischen den Bühnen befinden sich in der Mitte zwei Bars, die jeweils zu den Bühnen ausgerichtet sind. Zwischen diesen Bars und mittig in der Halle befindet sich noch ein etwas tiefer liegender und durch Treppen erreichbarer Bereich (s. Bild), wo Merch und ein breiter Stand zum Aufladen des Cashless-Systems platziert waren.

    Apropos Cashless: Auf dem gesamten Festival konnte nur ohne Bargeld bezahlt werden. Die Bändchen für das Wochenende beinhalteten einen entsprechenden Chip. Als Tagesbesucher (kein Bändchen) musste man eine Karte für 1€ kaufen und die nutzen. Das System funktionierte überaus gut, hat mich in der Form echt überzeugt. An den Bars (und auch beim Essen bzw. an der Garderobe) wurde über ein Handheld der entsprechende Betrag gebucht und die Verkäufer haben selbstständig(!) das Display gezeigt und den Restbetrag angesagt. Fand ich gut, weil man so auch den Überblick über die Kosten behalten konnte. Wartezeiten fielen dadurch komplett weg, sehr angenehm. Die Preise waren allerdings recht happig. Bier (0,5l Heineken) für 7,50€ (kleines Bier gab es auch, den Preis habe ich nicht im Kopf), Wein (12,5cl) für 4,50€, Wasser (0,5l Flasche, Abgabe ohne Deckel) für 2,50€. Essen meist im Rahmen von 8-10€ und Garderobe 2€.




    Am ersten Tag war ich erstmal kurz mit der Orientierung beschäftigt. Leider gab es vorher keinerlei Infos über die Halle bzw. das Gelände. Den Aufbau der Halle habe ich ja bereits beschrieben. Zusätzlich gab es an den Längsseiten jeweils einen Balkon, der genutzt wurde. Auf der einen Seite schien es Essen zu geben, dort bin ich aber nicht hochgegangen. Auf der anderen Seite gab es verschiedene kleine Stände, vom Plattenladen über Karaoke bis zu einer kleinen Bar. Abgerundet durch Sitzgegelenheiten und z.B. zwei Schaukeln. Das war recht liebevoll gestaltet. Einiges war auch noch draußen los, da sich um die Halle herum ein überdachter Außenbereich befindet. Dort befanden sich direkt beim Einlass die Garderobe und diverse Cashless-Schalter. Außerdem diverse Essensstände (und Sitzgelegenheiten), die alle auf Streetfood gemacht waren und deutlich hochwertiger als das hierzulande bekannte Standardessen wirkten. Man ging dann auf die rechte Seite der Halle, wo entlang dieser Längsseite die diversen Eingänge zur Halle lagen. Im Außenbereich befanden sich dort noch viele weitere Sitzgelegenheiten, Dixis/Pissoirs und Getränkestände. Die Getränkestände hier waren im Look des Festivals (s. Banner oben) gehalten, das wirkte schon stimmig. Toiletten gab es sonst auch noch im Keller in der Halle, weshalb ich nie draußen war. Auch hier als Mann quasi keine Wartezeit, bei den Frauen zumindest drinnen teilweise schon ein paar wartende Personen. Ansonsten bleibt noch zu sagen, dass ich es in der Halle überraschend kalt fand. Viele haben ihre Jacken anbehalten.

    Vielleicht noch zum Vergleich: Innen hat mich die Halle hinsichtlich Breite, den Säulen und den seitlich gelegenen Balkonen etwas ans Palladium erinnert. Aber die Decke ist deutlich höher und die Halle insgesamt viel länger (s. Kapazität).

    Ich nachhinein fällt es mir sehr schwer, die Zahl der Besucher abzuschätzen. Bei den Hauptacts, die auch mein primärer Kaufgrund waren, habe ich die vorherige Band auf der anderen Bühne ausgelassen, um weit vorne gestanden. Ansonsten sind nämlich wirklich fast alle Besucher hin- und hergepilgert. Allerdings waren direkt nach dem Ende von Chvrches, Kaytranada oder Bon Iver auch sehr viele Leute draußen. Insgesamt also eine sehr entspannte Atmosphäre und man kam quasi immer überall hin. Ich würde insgesamt 9.000-10.000 Besucher tippen, aber das ist wirklich mit Vorsicht zu genießen.

    Das Publikum ist insgesamt sehr gemischt durch alle Altersgruppen und im Schnitt so Ende 20 bzw. Anfang 30. Aufgefallen ist mir, dass auch viele internationale Besucher vor Ort waren, ich habe u.a. einige Briten, Amerikaner und Australier getroffen. Französisch ist nicht nötig, ich kam überall auf dem Festival mit Englisch weiter.

    Abgerundet wird das Festival übrigens durch weitere stattfindende Veranstaltungen. Am Donnerstag und Freitag findet in der Nähe der Halle jeweils eine Afterparty mit DJs statt. Dafür benötigt man separate Tickets, wo ich den Preis gerade nicht parat habe. Samstag fand diese Afterparty im Rahmen des Hauptevents statt.

    Und am Dienstag & Mittwoch fand in sechs kleinen Läden im Stadtzentrum das Pitchfork Avant-Garde statt. Für 15€ pro Tag gab es hier pro Tag und Location je drei Acts. Der Fokus lag dabei auf Newcomern, dabei waren u.a. Let's Eat Grandma, Hop Along oder Hatchie. Hätte ich an sich auch spannend gefunden, ich war an den Abenden allerdings verplant.

    l
    Zu den Bands will ich gar nicht so viel loswerden. Gesehen habe ich:
    Freitag - Boy Pablo, Tirzah, Dream Wife, Car Seat Headrest, Chromeo, Chvrches, Kaytranada
    Samstag - Muddy Monk, Snail Mail, Stephen Malkmus & The Jicks, Bon Iver, DJ Koze, Peggy Gou

    Einzige kleine Enttäuschung war Snail Mail. Die waren leider super nervös, wodurch der Gig etwas in die Hose ging. Tirzah, Kaytranada, Muddy Monk, Stephen Malkmus und Peggy Gou kannte ich vor den Auftritten überhaupt nicht, das war aber alles solide bis gut. Boy Pablo und Chromeo waren Neuentdeckungen nach dem Ticketkauf und gefielen mir gut, auch wenn meine Favoriten nicht im Set waren. Dream Wife, Car Seat Headrest und DJ Koze jeweils mit sehr guten Sets. Chvrches auf Platz zwei für das Wochenende. Viel besserer Sound als noch beim NOS Alive im Juli. Bester Auftritt mit Abstand war (wie erwartet) Bon Iver. Ich habe keine Worte dafür was Justin Vernon und Band auf der Bühne fabrizieren. Das ist ganz großes Kino. Eine der besten Livebands unserer Zeit.
    www.setlist.fm/setlist/bon-iver/2018/grande-halle-de-la-villette-paris-france-43965fb3.html


    tl;dr
    + angenehme Größe
    + Line Up (auch die anderen Jahre)
    + Rahmenprogramm zusätzlich zum Hauptevent
    + Cashless
    - Preise (später reduzierte Kartenpreise und Essen/Trinken beim Festival)
    - Orientierung zu Beginn

    Grundsätzlich ein Festival, das ich bei passendem Musikgeschmack absolut empfehlen kann. Wenn man einmal weiß wo alles ist, dann besticht das Pitchfork durch kurze Wege und einen entspannten Ablauf.



  • Wumi94 Wumi94
    +CHVRCHES
    + Julian Casablancas + The Voidz - DJ Koze - Stephen Malkmus & The Jicks - Dream Wife j



  • Wumi94 Wumi94
    War da schon mal jemand und kann von seinen Erfahrungen berichten?
    Ich habe nur mal was Negatives von ständig quasselnden und nervendem Hippster Publikum gelesen. (http://meinzuhausemeinblog.blogspot.de/2012/11/pitchfork-festival-paris-1-31112.html)




Pitchfork Music Festival Paris Impressionen

Veranstalter & Kontakt

Bei Fragen zum Festival wendet euch bitte an den Veranstalter.

www.pitchforkmusicfestival.fr

Pitchfork Music Festival Paris 2014 vom 30.10.2014 - 01.11.2014 in Paris (FR) u.a. mit Belle And Sebastian, Caribou, Mogwai. Tickets EUR 110,00