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Interview mit Marek Lieberberg

21 Beiträge | letzter Beitrag am 07.05.2002 12:38 Uhr von branvan

Magnus
02.05.2002
14:31 Uhr
Habt ihr eigentlich das Interview mit Marek Lieberberg auf der Rock im Park-Page gelesen. Hab diesbezüglich hier noch nix gefunden.

bye bye,
Magnus!

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endy
02.05.2002
15:02 Uhr
habs gerade gelesen. Es freut mich, dass er sich um Red Hot Chili Peppers bemüht hat, aber bei der Kommerzialisierung kann ich ihm nicht ganz zustimmen.
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Sirlomosch
02.05.2002
16:04 Uhr
das ist wohl einer der hauptprobleme,der frühe pfingsttermin in diesem jahr,sonst hätten wir die chili peppers bestimmt dieses jahr am ring sehen können und das gilt nicht nur für die!!!
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mp
02.05.2002
16:07 Uhr
Habs auch gerade gelesen, und mal nen bischen rumgerechnet. Dort steht doch die Bands würden Kosten von 2,3 Mio Euro verursachen, und das dies mehr als 50 % der Gesamtkosten sind. Nehmen wir unmal diese 50 % an, dann kommen wir auf Gesamtkosten von 4,6 Mio Euro. Dann gehen wir einmal von 100.000 Besuchern zu je 65 Euro (die Vorverkaufsstellen wollen ja auch was verdienen) aus, und bekommen Einnahmen von 6,5 Mio Euro. Da frage ich mich doch wofür dann noch Nebeneinnahmen durch Werbung gebraucht werden???????

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Sirlomosch
02.05.2002
16:14 Uhr
100000 werdens wohl nicht werden,sagen wir mal 60000 und dann sieht da ganze schon wieder ganz anders aus!!!
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Gerry
Gerry
02.05.2002
17:18 Uhr
Hier das Interview!!!

"Wir sind in Europa spitze"
Interview der Nürnberger Zeitung (NZ) mit Marek Lieberberg, dessen Konzertagentur zu den größten zählt und der Rock im Park organisiert

Vom 17. bis 19. Mai findet rund um das Nürnberger Frankenstadion wieder ein Rock-im-Park-Festival (RIP) statt. Auf dieser Sonderseite bietet die NZ neben der kompletten Programm-Übersicht, einigen besonderen Musik-Tipps zu diesem Riesen-Angebot und der Möglichkeit, CD-Pakete von RIP-Bands zu gewinnen, auch ein Interview mit Marek Lieberberg, dem Organisator des Mammut-Festivals. Über Programm- und Preisgestaltung sprach mit ihm Stefan Weinacht.

NZ: Wie wird das Programm für Rock im Park zusammengestellt?

LIEBERBERG: Es ist völlig klar, dass Rock am Ring und Rock im Park für die Plattenfirmen und die Künstler selbst eine immer größere Bedeutung gewinnen – angesichts der mangelnden Möglichkeiten, im Fernsehen und den anderen Medien Beachtung zu finden. Für ein derartiges Musiksegment ist es sehr erstaunlich, was wir an Medienpower an den Start bringen. Von daher sind natürlich die Schallplattenfirmen sehr interessiert. Aber unser Kontakt läuft weitgehend über die Managements der Künstler weltweit, über die Agenturen in London und New York. Und im Gespräch mit diesen versuchen wir immer schon nach einer Veranstaltung, für das kommende Jahr Kontakte aufzunehmen.

NZ: Sind Sie dabei an Pakete von Plattenfirmen gebunden?

LIEBERBERG: Nein, überhaupt nicht. Wir verhandeln für jede einzelne Gruppe. Wir haben aber mit dem „Ozzfest“ ein Festival im Festival und da haben wir ein Paket mit Tool, P.O.D. und System of a down, zu dem wir noch Bad Religion getan haben.

NZ: Im vergangenen Jahr waren für dieses Jahr Depeche Mode, Rammstein und Santana angekündigt worden. Wieso ist das weitestgehend schief gelaufen?

LIEBERBERG: Also, Rammstein haben sich ja entschieden, ihre eigenen Festivals zu machen. Wir wünschen ihnen dabei viel Glück. Und Depeche Mode werden voraussichtlich erst wieder im nächsten oder übernächsten Jahr Open air auf Tournee sein. Martin und David von Depeche Mode arbeiten nun mal an ihren Soloplatten und wollen nicht die Tourneekoffer packen. Aber ich denke, dass wir mit einem Künstlerprogramm, das ungefähr 2,3 Millionen Euro kostet, an die Grenzen dessen gegangen sind, was überhaupt möglich ist: Lenny Kravitz gibt derzeit noch ausverkaufte Solokonzerte vor 20000 bis 25000 Zuschauern, und Neil Young, eine der ganz großen Legenden, hat an Festivals seit Jahrzehnten nicht mehr mitgewirkt! Diese beiden mit Santana, Faithless und Mittermeier alleine auf der Centerstage.

NZ: Um wen haben Sie sich vergeblich bemüht?

LIEBERBERG: Wir hätten ganz gerne gesehen, dass die Red Hot Chilli Peppers bei uns spielen. Das ging nicht, weil deren Tourneezeitraum in Europa erst im Juni beginnt. Und wir sind nun mal an den Pfingst-Termin gebunden.

NZ: Nach welchen Kriterien suchen Sie sich Bands aus?

LIEBERBERG: Das hängt mit der Popularität einer Band zusammen und mit der Frequenz, in der auf Tournee gegangen worden ist. Eine Band, die schon sehr lange nicht mehr auf Tournee war und darüber hinaus hohe Schallplattenumsätze erzielt, ist für uns natürlich interessant. Aber ich weine den Chilli Peppers wirklich keine Träne nach: Die haben jetzt ihr Forum bei „Hurricane“ und „Southside“ und es wird sich zeigen müssen, welchen Stellenwert die haben, die Festivals mit den Bands.

NZ: Sie sprachen von 2,3 Mio. Euro Kosten für das Künstlerprogramm. Wie viel von den Gesamtkosten macht das aus?

LIEBERBERG: Über 50 Prozent.

NZ: Und welcher Anteil der Gesamtkosten kommt durch Ticketverkäufe wieder rein?

LIEBERBERG: Eigentlich sollte sich das Festival durch die Ticketverkäufe decken. Meistens ist es so, dass erst durch Nebeneinnahmen, sei es das Catering oder das Sponsoring, eine Gewinnsituation geschaffen wird. Ohne die ist ein Festival nicht darstellbar.

NZ: Sponsoring ist also notwendig. Auch in dem Maße, dass es zum Gegenstand der Kritik wird?

LIEBERBERG: Es ist absurd zu behaupten, dass unsere Festivals unter irgendeiner Art von Überkommerzialisierung leiden würden.

NZ: Wie erklären Sie sich dann die Kritik in den Internet-Fan-Foren?

LIEBERBERG: Es ist natürlich so, dass Menschen, die an solchen Foren partizipieren, auch eine Art Existenzberechtigung liefern wollen und dann überkritisch sind. Die Realität steht dem entgegen: Wir haben weder eine optische, und schon gar keine akustische Werbepräsenz. Bei allem steht die Musik im Vordergrund. Das einzige sind Logos, die wir präsentieren, und da ist sichtbar, was Werbung ist und was nicht.

NZ: Trotzdem kostet die Innenraumkarte ohne Camping- und Parkplatz-Erlaubnis 87 Euro auf der offiziellen RIP-Homepage. Bieten da nicht einige Festivals billigere Karten für ein homogeneres Programm?

LIEBERBERG: Ich weiß nur, dass „Hurricane“ und „Southside“ den gleichen Preis haben wie wir, bei einem weitaus geringeren Programm. Viele Festivals sind doch in ihrer Struktur sehr, sehr primitiv: Da sind weder die musikalischen Inhalte, noch die Technik, noch der Umfang mit uns zu vergleichen. Und es ist natürlich auch eine deutsche Art, immer wieder zu maulen. Wenn Sie einmal das Roskilde-Festival in Dänemark betrachten, wo bei den schrecklichen Vorkommnissen (Todesfälle nach Gedränge im Publikum, Anm. d. Red.) der Ordnungsdienst überhaupt nicht zu vergleichen ist mit dem unseren, und andere große Nachlässigkeiten herrschen: Da kostet das Ticket, glaube ich, 110 Euro. Da brauchen wir uns nicht zu verstecken mit einem Festival, das seit Jahren an der europäischen Spitze liegt.



"alle anderen ringrocker sind doof" :D

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DixieSearcher
02.05.2002
18:03 Uhr
No comment...
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Matzee
02.05.2002
18:05 Uhr
sehr interessant.. aber das Southside/Hurricane kritisiert er ja ziemlich heftig, ich weiß net ob das so gerechtfertigt ist (es ist ja garnicht gleichteuer, kostet nämlich kein Camping!!!!!), das LineUp ist dort doch besser? Und er kritisiert indirekt auch die "Internet-Fan-Foren", überkritisch wären wir. Hm. Ich weiß net was ich davon halten soll. Wirkt irgendwie stellenweise unsympathisch.
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Pedi
02.05.2002
19:24 Uhr
Ob er sich da Freunde macht??? Denke mal, dass gerade die Leutz in den Internet-Foren (WIR) die regelmäßigen Besucher dieses Festivals sind....
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spike
02.05.2002
21:22 Uhr
LIEBERBERG: Es ist natürlich so, dass Menschen, die an solchen Foren partizipieren, auch eine Art Existenzberechtigung liefern wollen und dann überkritisch sind. Die Realität steht dem entgegen: Wir haben weder eine optische, und schon gar keine akustische Werbepräsenz. Bei allem steht die Musik im Vordergrund. Das einzige sind Logos, die wir präsentieren, und da ist sichtbar, was Werbung ist und was nicht.



ähhh ? sind wir überkritisch?
existenzberechtigung?
Marek Lieberberg kann ja gerne für nächstes jahr ohne besucher planen... dann hat er seine alleinige existenzberechtigung...

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nort
02.05.2002
22:24 Uhr
Pro Lieberberg

naja, so gut ist das line up vom hurricane (ausser rhcp) auch nicht, ist rar dreiklassen besser. Die Preisunterschiede sind wirklich nicht mehr so groß, bizarre = teuer und durchschnittl. Line Up.

Von der Technik hat er recht, die ist auf allen festivals wo ich bis jetzt war mit abstand die beste, denkt nur an die lächerliche bühne beim bizarre (schwache Lightshow bei Prodigy) oder daran das beim Hurricane und Bizarre keine Leinwände gab.

Contra Lieberberg

Aber lieberberg sagt es wäre das beste und größte, soll mal zum Reading, Glastonbury oder Werchter gucken.

Roskilde hat laut allen Expertenberichten, seit jahren die besten Sicherheitsvorkehrungen, bei pearl jam damals gab es auch schon wellenbrecher, trotzdem nix genutzt. Bei Rar damals gab es keine. Sollte sich vielleicht mal besser informieren der mann.

Kommerz muss wohl sein, vielleicht nicht ganz so extrem, aber viel harmloser waren hurricane und bizarre (rosa telekom hüte) letztes jahr auch nicht.
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Fischbroetchen
03.05.2002
08:03 Uhr
mit diesem Rundumschlag gegen das eigene Publikum und gegen alle anderen Festivals Europas beweist MLK nicht gerade Grösse......

Irgendwie kommt der Verdacht auf dass dieser Herr mit dem Erfolg, den er zweifellos hat, nicht so ganz umgehen kann - schade.

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Elric
03.05.2002
09:28 Uhr
Von wem war das Interview?

Uli Lieberberg? Marek Hoeneß?

Der hört sich an als wäre ihm einer auf den Schlips getreten. An der Organisation beim abfertigen der Leute an den Eingängen kann er sich beim Huricane was abschauen. Und die Kritik am Roskilde ist vollkommen unangebracht. Ich möchte nicht wissen was am Ring geschehen wäre, wenn bei Pearl Jam die hinteren Lautsprechertürme ausgefallen wären.
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Stefan
03.05.2002
09:55 Uhr
100.000 zahlende Personen kann man aber wohl rechnen, denn er redet hier anscheinend über beide Festivals!


RING SWEET RING Stefan

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fettemucke
03.05.2002
13:18 Uhr
Also ehrlich gesagt, ist der MLK für mich ein kleiner dreckiger und arroganter Pi**er. So über das Southside/Hurricane und die anderen Festivals herzuziehen und das in einem öffentlichen Interview. In manchen Punkten kann MLK von Southside noch viel lernen.

BOYKOTT!! BOYKOTT!! BOYKOTT!!
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Matzee
03.05.2002
13:45 Uhr
heftige Töne
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burn
03.05.2002
17:39 Uhr
@nort: 2000 gabs bei rar auch bereits wellenbrecher!

ansonsten ist es doch nur legitim wenn ein unternehmer seine firma in ein gutes licht rücken will. es wäre absolut absurd wenn er auch nur ein gutes haar an seiner konkurrenz lassen würde. abgesehen davon hat er meiner meinung mit "überkritisch" nicht ganz unrecht. ich glaube es würde sich doch jeder von euch wehren, wenn er sich ständig nörgeleien oder beschimpfungen zu seiner person oder seiner arbeit durchlesen müsste. ich finde er hat auf diese weise sehr elegant und unterschwellig zurückgeschossen.
naja, egal! immerhin sinds ja nur noch 2 wochen!!!!!!!!!!!!
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milesfan
03.05.2002
18:16 Uhr
das wettern hat ja schon letztes jahr angefangen gegenüber southside und hurricane.

da meinte er ja schon, dass die beträge für bands zahlen, die er so nicht zahlen würde. bsp weezer hat er damals genannt.

ich denke ihn kotz halt der konkurrenzdruck ein wenig an. denn was die kollegen mit dem southside und hurricane auf die beine gesatellt haben ist nicht zu verachten.

und so übermäßig können die sich auch nicht überbezahlen beim hurricane und dann weezer ins mittagsprogramm stecken und nur 45 minuten spielen lassen.

ich denke einfach, dass waren schelchte worte schelcht gewählt gegen die stetig wachsende konkurrenzt auf dem festivalmarkt.

und auch ausser den RHCP gefällt mir das lineup dieses jahr ganzgut auf hurricane und southside. da geht es nicht um die alten recken die über jahre viele platten verkaufen, da spielen halt auch mal bands wie MUSE bevor sie eine platte draussen haben, da spielen dieses jahr mit RIVAL SCHOOL auch mal nicht unbedingt chartsangesagte bands.

und das hat marek doch diesesmal mit dem ring lineup auch super hinbekommen, dass mit den megasellern, da gebe ich ihm recht. tolle namen.

trotzdem ist bei dem interview ja nur das stampfen auf den gegner durchzuhören. hätte er sich lieber mit seinen bands noch ein bisschen mehr aus dem fenster hängen sollen, denn die erfüllen den von ihm angestrebten zweck von RAR 1a.

auch wenns für mich dieses mal leider nicht reicht. für viele leute wirds bestimmt ein riesen festival. ich sehe dann die anderen auf dem SOUTHSIDE!
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DixieSearcher
03.05.2002
18:26 Uhr
Er kann sich solche Interviews bzw. Aussagen eben leisten. Ich fühle mich von seinen Aussagen nicht besonders getroffen. Keine Ahnung ob er mit Kritik nicht umgehen kann, aber ich sehe mich als Kunde der sich Jahr für Jahr das Unternehmen "Rock am Ring" ein paar hundert DM/€ kosten lässt. Aus dieser Tatsache heraus nehme ich mir ganz frech auch die Freiheit über das Produkt zu urteilen, da beisst die Maus keinen Faden ab.

Und auf irgendwelche Interviews mit irgendwelchen unbedeuteten Provinzblättern gebe ich sowieso nicht so viel.
Ich lasse mich jetzt nicht zu der Aussage hinreissen das Onkel Marek uns alle nicht mag. Meine Meinung über diesen Herrn hatte ich schon vorher und wer meine Postings verfolgt weiss auch das sie noch nie die Beste war und auch nie sein wird. Jedoch gehe ich auch nicht zu "Rock am Ring" um dem "lieben" Onkel einen Gefallen zu tun, sondern um Spass zu haben und den garantiert das Festival immer wieder und das nicht zuletzt auch wegen uns.
In diesem Sinne: Es lebe der Ring
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mp
06.05.2002
00:52 Uhr
@nort
naja wenn man es mal genau betrachtet ist das Bizarre nicht teurer als RAR!!!!!!!
Die Karte für´s Bizarre is zwar 10 Euro teurer, aber dafür is camping inclusive, wobei ich am Ring dafür noch mal so durchschnittlich 30 Euro zahlen darf!!!!!!!!!!!!!!


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branvan
07.05.2002
12:38 Uhr
Ich finde, dass die Ticketpreise (für die Eintrittstickets, nicht für Camping) in der Tat sehr preisgünstig sind. Aber dieses Interview ist so überheblich und Herr Lieberberg outet sich als sehr unsympathischer und verbitterter Organisator eines an sich sehr sympathischen Anlasses. Schade. Uebrigens, wie ist das mit Rammstein und den eigenen Festivals?: die spielen u.a. an einem dreitätigen Festival in der Schweiz.
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