Highfield Festival 2017

Highfield Festival 2017

18.08.2017 - 20.08.2017, Großpösna  Deutschland
Casper, Biffy Clyro, Die Toten HosenUVM

209 Kommentare (Seite 9)


  • kato91 kato91

    SimBa123 schrieb:
    Der FB-Auft?itt vom HF ist aber seeehr interessant! Eine gewisse Grundagressivität ist da definitiv zu spüren?

    Durch die Besucher?

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom
    ich hätte gerne einen etwas ausführlicheren Bericht an meine Review angehängt, aber entweder hab ich das Feld dafür jetzt einfach übersehen, oder es ist nicht mehr da?

    Folgt jedenfalls im Laufe des Vormittages.

  • ringrocker_com ringrocker_com
    Das geht so aktuell leider noch nicht, also nachträglich Text an eine Review anhängen. Poste den Text und wir bauen das manuell ein. "Edit" Funktion wird nachgereicht...

  • Stiflers_Mom Stiflers_Mom Edited
    Viel davon gehört, nun endlich mal vor Ort gewesen: ich bin nicht wirklich begeistert.

    Fangen wir mit dem Positiven an: Die Auswahl beim Essen war groß, es gab viel außergewöhnliche Dinge (Food Trucks usw.), also genügend Möglichkeiten, das 0815 Festival Essen mit hochwertigen Mahlzeiten (auch zu annehmbaren Preisen) zu ersetzen. Ich hatte einen gigantisch guten Burger, von irgendeinem Brasilianischen Food Truck. Chorizo im Patty drin, mit Guacamole, Salsa und ordentlich Käse in einem Arepa Brot. Das war glaube ich das Beste, was ich die ganze Festivalsaison über irgendwo gegessen habe. Daumen hoch dafür!

    Ebenso toll der Festival Penny (hatte vorher nur Erfahrung mit Festival Aldi). Mehrweg Tüten gabs geschenkt & bei jedem Einkauf einen Coupon, mit dem man bei seinem nächsten Einkauf in einer normalen Penny Filiale 3 Euro Rabatt erhält. Nice to have

    Weiter zu den Dingen, die mir weniger gut gefallen haben: Das Gelände ist viel zu groß für die Besucherzahl. Es mag vielleicht Leute geben, die es mögen, wenn überall schön leer ist, aber ich empfand das eher als ZU leer. Da hätten am Samstag locker noch 15.000 mehr auf das Gelände gepasst, weil es einfach so weitläufig gestaltet ist. Da kommt für mich keine richtige Atmosphäre auf, gerade auch, weil es ohne den Jägermeister Hirschen und das Riesenrad einfach nur ein quadratisches, von Essständen umrahmtes Areal ist, an dessen Seite zwei Bühnen stehen.

    Mir war das zu lieblos und zu trist, auch wenn sich die süßen Highviecher an allen Ecken Mühe geben, das Gesamtbild aufzuwerten. Da habe ich einfach schon andere Festivals mit der gleichen Situation gesehen, die das besser lösen (Deichbrand beispielsweise). Die Bühnen fand ich dann wiederum relativ klein, die wirkten auf dem großen Gelände recht verloren. Damit man auch von hinten gut sieht, sind die Bühnen verhältnismäßig hoch. Ich war bei allen gesehenen Bands im ersten Wellenbrecher und da gibts dann schon Nackenstarren-Alarm.

    Die Wege vom Parkplatz zum Gelände (in unserem Fall 45 Min) sind in den meisten Fälle nicht gerade kurz. Dazu kommt die Tatsache, dass man über den Zeltplatz wandern muss, um das Gelände überhaupt zu erreichen - nach mehrmaliger Nachfrage erklärte man uns zwar Querfeldein-Wege, um nicht über den Campingplatz laufen zu müssen, aber ausgeschildert ist wenig bis garnichts und so richtig Ahnung hatten die Ordner, die wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten, auch nicht.

    Lust zu Campen hätte ich bei den Laufwegen tatsächlich auch keine große, alleine vom Auto zum Zelt wäre mir da schon die Lust vergangen. Der Zeltplatz an sich sah aber in Ordnung aus. Hatte nach den Unwettern am Freitag mit nem zerstörten Schlachtfeld gerechnet, dem war letztendlich aber nicht so, abgesehen von ein paar abgeholzten Pavillons. Ansonsten durchaus auch recht asozial stellenweise, gerade auch die Leute, aber an anderen Ecken wieder ganz human. Bunte Mischung also, aber rein von der Strukturierung her würde ich dort niemals zelten.

    Es tut mir unfassbar leid, dass ausgerechnet im Jubiläums Jahr das Wetter den Leuten vor Ort einen Strich durch die Rechnung macht & dann zu allem Elend auch noch Placebo absagen, aber: Alles in allem hat mir das Highfield einfach nicht zugesagt. Das Gesamtpaket war mir zu lieblos, Gelände nicht reizvoll und auch der tolle See mit Bademöglichkeit kann diesen Eindruck nicht wettmachen.

    Ich kenne von anderen Festivals den Moment, an dem ich mich einfach nur wohlfühle - auf den warte ich beim Highfield jetzt noch. Wird nicht mein Festival, aber man ja kann auch nicht alles gut finden

  • Hullabaloo92 Hullabaloo92 Edited
    Unterm Strich war es dieses Wochenende leider das schlechteste Festival auf dem ich bisher war, aber für einiges konnte der Veranstalter nichts ^^

    @Samira: ich fand den Platz im Infield eigentlich recht gut, nur etwas falsch verteilt .
    Die Blue Stage ist viel zu schmal, bei Kraftklub oder Von Wegen Lisbeth war das vor der Bühne ein einziger überfüllter Schlauch wohingegen die Green zu groß bzw zu breit ist. Selbst bei Casper oder den Hosen sah das sehr leer aus.

    Mich hat es extrem gestört dass die Bühnen vorne nur auf einer Seite geöffnet sind und man sich erst einmal durch die ganzen Menschenmassen kämpfen muss um auf die andere Seite zu kommen

  • Zwieback Zwieback
    Das Infield ist in der Tat ziemlich langweilig, dafür mag ich den Zeltplatz eigentlich sehr. Normalerweise ist der ja auch quadratisch, praktisch, gut - das finde ich beim Highfield irgendwie schöner, alles ein wenig verschnörkelt vong Wegführung her.

    Dafür gefällt mir die Organisation des Camps auch nicht. Das schlecht platzierte Bändchenzelt, der super schmale Weg vom Auto zum Campingplatz, die Häufigkeit, Platzierung und Leerung der Toiletten - alles irgendwie nicht so klasse. Den See fand ich dafür äußerst überragend und das recht groß dimensionierte Konzertgelände angenehm. Auch den Einlass dort habe ich sehr angenehm in Erinnerung.

    Alles Erfahrungen aus 2015, Vergleichspunkte grundsätzlich zum Open Flair.

    Das könnte eigentlich glatt mal in ein Review.

  • wsk253 wsk253
    Den super schmalen Weg gibt es nicht mehr. Die Zugänge von den Parkplätzen wurden 2016 geändert/erweitert. Es gibt mittlerweile drei Bändchenausgaben und min. zwei große Zugänge.

    Den Campingplatz find ich im vorderen Bereich (zum Infield hin) eigentlich ganz super. Hinten raus wird's klassisch, quadratisch-feldig-mäßig.

    Zu der Infrastruktur würde ich auch gern noch was loswerden. Dieses Jahr war ich nur freitags vor Ort, aber es scheint das übliche Dixie Problem bestanden zu haben. Die wurden teilweise nämlich erst am Freitag Nachmittag geleert. Schöne Neuerungen gab es dennoch: Türme, Wegweiser (wenn auch sehr random), deutlich verbreiterter Bereich im Umfeld des Infieldzugangs. Die Abschaffung des Discozeltes stört mich nicht. Im Gegenteil der Bereich vor dem "Beckstruck" ist eigentlich recht ansehnlich. Der Penny war der absolute Wahnsinn. Dicke Probs dafür!

    Zum Infield muss ich sagen, dass es sich in den letzten 3 Jahren stetig weiter entwickelt hat. Ich kann die Einwände von Sami nachvollziehen, hoffe aber, dass sich in den nächsten Jahre weiterhin was an der Gestaltung/Aufteilung tut.
    Irgendwie scheint das Leitsystem, dass man im letzten Jahr eingeführt hat, noch verbesserungswürdig zu sein. Teilweise war im vordersten Bereich (Richtung Ausgang) maßig Platz, während sich am Eingang und in der Mitte die Menschen stapelten. Wie es hinter den Wellenbrechern aussah, kann ich nicht sagen.
    Darüber hinaus löblich im Infield: Wasserstellen, Klo-Anzahl, Wasser für 1€ und natürlich das Essen (zwar Festivalübliche Preise, aber super Auswahl!)

    Echt schade, dass es am Freitag die Unterbrechung und Ausfälle gab. Letztlich kann der Veranstalter da aber überhaupt nichts für ebenso wenig für die Krankheit einzelner Bandmitglieder. Zur Räumung sei noch gesagt, das es irgendwie absurd wirkte, wie schnell und koordiniert alle schnurstracks das Gelände verlassen haben. Ins Auto habe ich es zwar nicht geschafft, dafür war keine ausreichende Zeit, aber immerhin unter ein fremdes Pavillion konnte ich mich retten. Das Gelände war danach natürlich hin. Der Campingplatz im hinteren Bereich auch. Das war nicht so schön.

    Nicht so schön ist auch die Reaktion mancher Experten, die sich fragen warum Band XY nicht nachgeholt werden kann oder warum Billy Talent nicht einfach am Sonntag statt Placebo spielen. Was denkt man sich eigentlich dabei? Welche Vorstellung haben die Leute? Denken die, dass die Bands das komplette Wochenende hinter der Bühne alle gemeinsam auf ihren Auftritt warten und es sich anschließend auf ihren Campingstühlen bequem machen und ne runde abfeiern? Natürlich ist es nicht immer möglich Auftritte nachzuholen, aber ich bin mir sicher, dass eben jeder Veranstalter genau das versucht. Wer hat schon Bock auf schlechte Presse oder darauf, dass die Arbeit auf eine Veranstaltung hin, umsonst gewesen ist.

    Ansonsten kritisiere ich noch immer die Erhöhung der Kapazität, die damit verbundene Einführung des, vorhin schon erwähnten, Wellenbrecher-Leitsystems und die Abschaffung "unserer" Campingfläche durch Vergrößerung des Green Camps.

    Highfife!

  • Dekagu Dekagu
    Sooooo, bin jetzt auch endlich zurück. Das war für mich das erste Mal, ein Festival auch mal von der FKP -Seite zu sehen, weil ich mich dafür beworben habe.

    @Samira: Schade, dass sie zu Euch nicht gesagt haben, dass ihr auch beim Crew Camping direkt hinter dem Riesenrad pennen könnt, weil die Bändchen die Ihr hattet das zugelassen hätten.

    Mal abgesehen vom geklauten Handy von der Bande, die bei den Offsprings ihre Runden gemacht haben (Diese Bastarde), bin ich relativ zufrieden nach Hause gefahren, mit einem nicht tollen aber auch nicht enttäuschten Gefühl.

    Das mit den Absagen war wirklich schade- Ich habe miterlebt, wie sie bei der Evakuierung wirklich alles probiert haben, Billy Talent waren da schon sauer danach.

    Das Highfield Gelände hatte nicht viel Besonderes zu bieten, bis auf die Konzepte mit den Food-Stände, Foodsharing-Points, kurze Wegzeiten zwischen den Bühnen. Es ging einfach nur um Musik, nicht viel Schnickschnack, wohl unabsichtlich. Bis auf den Pall-Mall-Stand, wo man sich Glitzer ins Gesicht schmieren konnte, fällt mir nix ein, was man da noch erwähnen könnte.

    Der Penny-Markt war tatsächlich der Bonus auf dem Gelände. Keine langen Schlangen für den Bus-Shuttle. Da ich auch beim Einlass gearbeitet habe, fand ich, dass es relativ schnell und geordnet verlaufen ist, nur um eine Stunde zu spät angefangen.

    Bei der Nachtschicht nach den Hosen bin ich mal in die Backstage-Räume gegangen und muss schon sagen: Man merkt, wo die Party abgegangen ist und wo nicht. Hab mir auch die Setlist angeschaut, die Placebo hätten spielen müssen. Schade, wäre echt gut gewesen

    Im Großen und Ganzen hat sich die Fahrt von Stuttgart aus gelohnt, aber ich hätte mehr erwartet. Würde euch das mit dem "Festivaljob" empfehlen, macht Spaß, macht den Geldbeutel etwas satt und man kann dabei Bands anschauen

  • Koana Koana
    Etwas verspätet...aber auch von mir jetzt ein Review zum Highfield 2017:

    Spontan aufgrund gewonnener Karten bei Kumpels mitgefahren und ne Menge Spaß gehabt.
    Nach der langen Anreise am Donnerstag entspannt auf dem Womo-Platz angekommen. Das ist schon klasse, wenn man nicht kilometerweit laufen muss, um die Sache vom Parkplatz zum Campingplatz zu schleppen. Zudem Toiletten und Duschen sehr sauber und immer ohne allzu große Wartezeiten nutzbar.

    Freitag dann auf zum Gelände, um Bosse und Clueso zu sehen. Kurz vor Bosse dann die Unterbrechung des Festivals wegen Unwetter. So ein Mist! Sind aber nicht in die Autos, sondern im Mitarbeitercamp unter einen Pavillon abgewartet. Stimmung war trotzdem sehr gut. Nach dem halbstündigen Unwetter mir Regen und viel Wind konnten wir dann sehen, wie die Umzäunung niedergeweht war. Mich wunderte, dass man wirklich nur noch die Beginner ab 0.00 Uhr auf der zweiten Bühne gebracht hat.

    Ich habe den Eindruck gehabt, dass man mit besserer Koordination das Programm hätte nachholen können - und zwar mit 1-2 Stunden Verspätung. Schade, die Gewitter waren ja auch schon im Vorfeld gemeldet worden. Hier hätte man daher schneller reagieren können. Die Securities hatten auch alle widersprüchliche Infos, ob und wann es weitergeht. Die Beginner haben dann noch für den verkorksten Konzerttag entschädigt.

    Samstag dann Thees Uhlmann und Band gesehen und für gut befunden. SDP ist für mich belanglose Mallorca-Ballermann-Mucke. Verstehe nicht, wie man das so abfeiern kann. Dann schön Frittenbude gesehen und Kraftklub abgefeiert. Die Jungs liefern live echt immer ab. Leider Biffy Clyro verpasst.
    Dann noch bei Casper reingeschaut aber wegen akuter Müdigkeit dann zurück zum schlafen. Die Show kannte ich ja bereits vom Hurricane.

    Sonntag dann zu Donots vorne rein und ein klasse Konzert erlebt. Offspring fand ich auch geil - super Setlist! Dann zu meinem Highlight - Placebo! Dann kurz vor Stage-Time die Absage. Ich hätte kotzen können.... WIe ärgerlich! Egal was da passiert ist, wenn es an der Band lag (Alkohol, Drogen, was auch immer....) ...das ist oberpeinlich und eine Frechheit gegenüber den Fans.Dann (gezwungenermaßen) rüber zu den Hosen und abgefeiert.

    Alles in allem ein schönes Festival mit tollen Leuten und sehr viel Spaß erlebt. Band-Technisch hätte es bei mir absagen-/unwetterbedingt mehr sein dürfen. Das Gelände ist sehr weitläufig - was ich gerne mag und so sehr gechillt wirkt. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Getränkestände oder die FOH-Tower häufig die Sicht auf die Bühne behindern. Das finde ich beim Hurricane besser gelöst. Die Bühnenstandorte könnte man daher evtl. noch optimieren. Ansonsten mag ich das Infield sehr gerne! Kulinarisch wurde auch viel geboten.

    Gut fande ich auch, dass man 1-Liter-Pitcher Bier kaufen konnte. Ist einfacher, als mit mehreren Bechern durch die Menge zu zirkulieren.
    Ansonsten ist noch der Penny zu erwähnen - was für eine geniale Erfindung! Günstig, frisch, lecker, gekühlt - immer alles vorrätig. Einfach top!

    Bei gutem Line-Up komme ich gerne wieder!
Bitte logge dich ein um einen Kommentar zu schreiben